
Lösegeldforderung über sechs Millionen Dollar
US-Moderatorin wendet sich an Öffentlichkeit
Aktualisiert am 10.02.2026 – 09:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Als Nancy Guthrie am Sonntag nicht beim Gottesdienst erscheint, beginnt eine große Suche nach der Seniorin. Mittlerweile ist klar: Sie ist in den Händen von Entführern. Und zwar ohne ihre lebensnotwendigen Medikamente.
Die Frist für die Zahlung der Lösegeldforderung an die Entführer von Nancy Guthrie, der Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie, ist verstrichen. Wie die britische BBC unter Berufung auf das FBI berichtet, hat die Zahlungsfrist am Montag um 17 Uhr Ortszeit geendet. Kurz zuvor hatte Savannah Guthrie auf Instagram einen neuen Hilferuf veröffentlicht.
Demnach sei die Familie „in einer Stunde der Verzweiflung“, so die Morgenmagazin-Moderatorin aus den USA. Sie stehe nun am Anfang einer „neuen Woche des Albtraums“ und hoffe deshalb auf Hilfe der Öffentlichkeit. „Egal, wo ihr seid: Wenn ihr irgendwas seht oder hört, das euch komisch vorkommt, wendet euch an die Behörden“, bat Guthrie in dem Video.
Ihre 84-jährige Mutter Nancy ist seit dem 31. Januar spurlos verschwunden. Die Behörden gehen davon aus, dass sie entführt worden ist. Darauf deuteten Spuren nach der Durchsuchung des Hauses Anfang Februar hin, hieß es damals seitens der Ermittler. Wenige Tage danach sei außerdem eine Lösegeldforderung an mehrere Medienhäuser verschickt worden, berichtete die BBC.
Darin sollen zwei Fristen für eine Zahlung in Höhe von sechs Millionen Dollar in Bitcoin genannt worden sein: Eine ging demnach bis Donnerstag um 17 Uhr. Die andere sei bis Montag um 17 Uhr gelaufen. Doch die Zeitzone sei nicht näher definiert worden. Deshalb sei unklar gewesen, wann die Frist genau verstreiche. Mutmaßlich sollen sich die Verbrecher aber auf die Zeit in Arizona beziehen. Das ist der Bundesstaat, in dem Nancy Guthrie wohnt und entführt wurde.











