
„Extremer Stau“
Batterie-Laster brennt – Erde muss weggebaggert werden
Aktualisiert am 10.02.2026 – 16:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei Regensburg gerät ein Laster mit geladenem Gefahrgut in Brand. Die Folgen sind umfangreich.
Ein mit rund 20 Tonnen Autobatterien beladener Lastwagen ist auf der Autobahn 93 bei Regensburg in Brand geraten, was zu großen Verkehrsbehinderungen geführt hat. „Der Verkehr staut sich momentan extrem zurück“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagvormittag. Weil der Lastwagen kurz vor dem Autobahnkreuz Regensburg in Brand geraten war, reichte der Rückstau auch auf die A3 zurück.
Die Polizei musste die Autobahn zeitweise komplett sperren. Am Nachmittag gegen 16 Uhr war laut ADAC immer noch ein Fahrstreifen in Richtung München abgeriegelt.
Die Feuerwehr war um 6.11 Uhr alarmiert worden. Den Rettern zufolge hatte der Fahrer vorbildlich reagiert und die Sattelzugmaschine vom brennenden Anhänger abgetrennt.
Bei den geladenen Batterien handelte es sich um herkömmliche 12-Volt-Autobatterien, die als Gefahrgut gelten. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar nach eigenen Angaben relativ schnell löschen, dafür gab es anschließend Probleme: Kontaminiertes Löschwasser war ins Erdreich gelangt.
Ein Bagger musste zum Einsatz kommen, um die verunreinigte Erde auszuheben. Für die Arbeit wurde ein Expertenteam angefordert. Weshalb der Anhänger des Lasters in Brand geriet, ist noch unklar. Auch zur Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden, hieß es. Verletzt wurde niemand.










