
Mordfall Yosef
Mitschüler soll 14-Jährigen getötet haben
Aktualisiert am 10.02.2026 – 16:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Leiche von Yosef lag an einem Waldsee. Vergangene Woche gab die Polizei bekannt, einen Verdächtigen zu haben. Jetzt werden Details bekannt.
Im Mordfall Yosef hat die Polizei einen Mitschüler des getöteten 14-Jährigen in Verdacht. Wie zuerst die „Rheinische Post“ berichtete, wurde ein entsprechendes Informationsschreiben am Montag von der Leitung der Realschule Hackenbroich an alle Eltern versandt.
Eine Polizeisprecherin bestätigte am Dienstag t-online, dass die Informationen im Rundbrief der Schule korrekt sind und von der Polizei stammen.
Zuvor hatten die Beamten lediglich mitgeteilt, dass ein Kind als Verdächtiger in dem Fall ermittelt worden sei. Der strafunmündige deutsche Zwölfjährige befindet sich in der Obhut des Jugendamtes.
Zwischen dem Verdächtigen und Yosef soll es Streitigkeiten gegeben haben. Der Zwölfjährige habe sich angeblich gemobbt gefühlt, berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Polizei geht von einer geplanten Tat aus.
Zuvor hatte auch Yosefs Mutter den Verdacht geäußert, ihr Sohn könnte in eine Falle gelockt worden sein. Am Abend der Tat Ende Januar habe Yosef eigentlich zu seinem Schützenverein gewollt, um seine Uniform anzuprobieren.
Der 14-Jährige lief los, aber er kam nie zu seiner Mutter zurück: Schließlich fanden Spaziergänger seine Leiche an einem See im nordrhein-westfälischen Dormagen. Der Körper wies Stich- und Schnittverletzungen auf. An einer Hand soll Yosefs Leiche auch Abwehrverletzungen gehabt haben.











