
Nicht immer gekennzeichnet
Zusatzstoffe im Salz: Was sie bewirken und ob sie schaden
Aktualisiert am 10.02.2026 – 07:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Salz ist für unsere Ernährung unverzichtbar. Doch oft werden dem Würzmittel Substanzen zugesetzt. Sind diese für uns problematisch?
Salz steht in jedem Haushalt – schließlich zählt es zu den Grundnahrungsmitteln. Doch in der Verpackung befindet sich oft nicht nur Salz. Wer einen Blick auf die Zutatenliste wirft, entdeckt mindestens noch einen weiteren Zusatz, der den Kristallen beigemischt wird: Calcium- und Magnesiumcarbonat (E 170, 504), Natrium-, Kalium- und Calciumferrocyanide (E 535, 536, 538), Siliziumdioxid (auch bekannt als Kieselsäure) oder Calcium- und Magnesiumsilikate (E 551, 552, 553 a, 553 b). Was hinter den Bezeichnungen steckt und wie sicher sie für den Verzehr sind.
Bei den aufgezählten Zusätzen handelt es sich um sogenannte Rieselhilfen. Sie sind auch als Trennmittel bekannt und werden Salzen zugesetzt, um das Verklumpen zu verhindern. Denn in feuchter Umgebung neigt Salz dazu, Feuchtigkeit aufzunehmen und zu verklumpen. Dadurch wird es schwer, es aus dem Streuer zu dosieren.
Rieselhilfen wie Siliziumdioxid, Calciumcarbonat oder Magnesiumcarbonat binden die Feuchtigkeit und sorgen dafür, dass das Salz rieselfähig bleibt.
Nein, nicht jedem Salz werden Rieselhilfen zugesetzt. In Meersalz oder unbehandeltem Steinsalz sind oft keine Trennmittel enthalten. Diese Salze sind meist naturbelassen und enthalten von Natur aus Mineralien, die eine gewisse Feuchtigkeit aufnehmen können – was jedoch dazu führt, dass sie schneller verklumpen. Im Gegensatz dazu enthalten viele herkömmliche Speisesalze Rieselhilfen, damit die Streufähigkeit über einen längeren Zeitraum gewährleistet wird.
In der EU sind nur folgende Rieselhilfen zugelassen: Calcium- und Magnesiumcarbonat (E 170, 504), Natrium-, Kalium- und Calciumferrocyanide (E 535, 536, 538), Siliziumdioxid oder Calcium- und Magnesiumsilikate (E 551, 552, 553 a, 553 b). Sie gelten als unbedenklich und werden von den zuständigen Behörden regelmäßig überprüft.
Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Nachweise dafür, dass die in Salz verwendeten Rieselhilfen gesundheitsschädlich sind. Dennoch greifen manche Menschen lieber zu Salzen ohne Rieselhilfen, insbesondere wenn sie naturbelassene Produkte bevorzugen.
Tipp: Wenn Sie Salz ohne Rieselhilfe kaufen, können Sie einfach ein paar Reiskörner in die Packung geben. Sie verhindern ebenfalls, dass Salz verklumpt.











