
Besonders viel Arbeit wurde in den Kinosaal investiert: ein 20-köpfiges Fachteam restaurierte etwa den Paillettenvorhang von 1963, das „Glanzstück unzähliger Premieren“. Zudem installierten Experten ein neues Soundsystem sowie eine neue Leinwand, die die Verantwortlichen als „Flaggschiff der Kinotechnik“ bezeichnen. Eine weitere Neuerung: Durch die Reduzierung der Sitzplätze von 551 auf 506 vergrößerten die Bauherren den Reihenabstand.
Der Geschäftsführer der Yorck-Kinogruppe, Christian Bräuer, spricht allen Arbeitern am Montagmorgen seinen Respekt aus. „Es ist toll, dass es eine solche Handwerkskunst noch gibt“. Über die Kosten kann er am Montag noch keine abschließende Prognose liefern. „Insgesamt sind wir bei weit über 10 Millionen Euro“, sagt er auf Nachfrage der Regionalredaktion von t-online. Die Yorck-Kinogruppe hatte für die Sanierung viele Fördermittel bekommen.
Das Ziel sei es, „das Kino International als eine der bedeutendsten Ikonen der Kinoarchitektur zu erhalten und zugleich als lebendigen Ort der Filmkultur in die Zukunft zu führen“, sagt Bräuer. Er verweist darauf, dass das Filmtheater eines der wenigen Denkmäler der Nachkriegsmoderne sei, die noch in der ursprünglichen Form genutzt werden. „Das hier sind keine toten Steine. Dieses Haus lebt“, so Bräuer. „Es liegt im Herzen der Stadt und hat sich hier verankert“.











