
Anwalt äußert sich
Marius Borg Høiby bricht bei Prozess zusammen
Aktualisiert am 08.02.2026 – 17:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Hinter Marius Borg Høiby liegen die ersten Verhandlungstage, viele weitere folgen noch. Der Prozess scheint aber schon jetzt an ihm zu zerren.
Die erste Woche des Prozesses gegen Marius Borg Høiby ist vorbei. Es wurden Zeugen gehört, Beweise gesichtet und auch der Beschuldigte wurde bereits befragt. Laut Medienvertretern vor Ort zeigte sich der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in ein paar Situationen emotional, er weinte und wirkte aufgebracht. Offenbar war die Belastung am Ende zu viel. Er brach zusammen.
Sein Anwalt Petar Sekulic bestätigte dem norwegischen Medium „Se Og Hør“ den Zwischenfall. Demnach ist Marius Borg Høiby am Rande der Verhandlung in einem Nebenzimmer zusammengebrochen. Der genaue Zeitpunkt ist unklar. Auch ist nicht bekannt, ob der Angeklagte ärztliche Hilfe bekam. Es habe aber „einige Zeit“ gedauert, bis es Marius Borg Høiby wieder besser ging. Sein Verteidiger bezeichnete es als „physischen und mentalen Zusammenbruch“ aufgrund eines langen Tages an Anschuldigungen und massivem öffentlichen Druck.
Der 29-Jährige ist in insgesamt 38 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung und Körperverletzung. Marius Borg Høiby befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, dort wird er auch noch die kommenden drei Wochen bleiben. Er war einen Tag vor Prozessstart wegen neuer Vorwürfe festgenommen worden. Die Verhandlung wird nächste Woche fortgesetzt, ein Urteil wird im März erwartet.
Marius Borg Høiby stammt aus einer früheren Beziehung von Mette-Marit. Er hat keinen Prinzentitel und nimmt auch keine Rolle im Königshaus ein. Dennoch stürzt er den Palast mit dem Prozess in eine schwere Krise. Zumal Mette-Marit parallel auch noch mit ihrer Verbindung zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu kämpfen hat. E-Mails belegen, dass die Prinzessin Kontakt zu dem 2019 verstorbenen Unternehmer hatte.










