
Tierisch gesund
Zahnstein bei Hunden: Das sollten Sie beachten
07.02.2026 – 03:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Auch im Gebiss eines Hundes lauern Bakterien. Diese können zu Krankheiten führen. Gegen Zahnstein lässt sich jedoch etwas unternehmen.
Wer seinen Hund schätzt, der pflegt ihn. Das fängt bei der Ernährung an und hört mit der Fellpflege nicht auf. Soll der beste Freund des Menschen weiter kraftvoll zubeißen können, ist eine regelmäßige Pflege seiner Zähne erforderlich. Dazu gehört auch die Behandlung von Zahnstein.
Zahnstein verhärtet den Belag des Gebisses. Darin setzen sich Bakterien fest. Diese verursachen Entzündungen des Zahnfleisches und Parodontose. Als Folge fallen dem Hund Zähne aus. Selbst seine Organe können Schaden nehmen, wenn die Bakterien über die Blutbahn in Nieren, Herz und Leber gelangen.
Starker Mundgeruch weist darauf hin, dass mit den Zähnen des Hundes etwas faul ist. Haftet zudem an den Zahnhälsen ein gelbbrauner Belag und ist das Zahnfleisch rot, geschwollen oder blutet es, sind rasche Gegenmaßnahmen erforderlich.
Manche schwören auf Hausmittel wie Backpulver bei der Entfernung von Zahnstein. Verschluckt aber der Hund das Pulver, kann das seine Verdauung beeinträchtigen. Darüber hinaus schädigt Backpulver den Zahnschmelz, da es wie ein Schleifmittel wirkt.
Setzt man ein Metallwerkzeug ein, um den Zahnstein abzukratzen, besteht bei Abrutschen Verletzungsgefahr. Und das auch für den Menschen, wenn der Hund vor Schreck in die Hand beißt.
Wer die obigen Symptome bei seinem Hund feststellt, sollte sich an einen Tierarzt wenden. Hat sich der Zahnstein bereits verhärtet, entfernt ihn der Veterinär mit Hilfe einer professionellen Zahnreinigung.
Die Zahnreinigung erfolgt unter Vollnarkose. Nur dann kann der Tierarzt auch den Zahnfleischrand effektiv säubern. In schweren Fällen werden Antibiotika verabreicht.
Extra für den Hund gemacht, gibt es Zahnbürsten. Spezielles Kauspielzeug sorgt für einen mechanischen Abrieb des Zahnsteins. Eine gesunde Ernährung mit Karotten oder anderem Gemüse fördert die Selbstreinigung. Zuckerfreies Futter ist ebenso empfehlenswert.
Gute Zähne sind die halbe Miete für ein beschwerdefreies Hundeleben. Das ist mit Aufwand verbunden, aber der lohnt sich, damit der treue Begleiter des Menschen gesund bleibt.











