
Umstrukturierung beim Kiezclub
Abgang bei FC St. Pauli – Führung wird umgebaut
05.02.2026 – 16:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Der kaufmännische Chef des Kiezclubs will sich beruflich neu orientieren. Nach nur zweieinhalb Jahren ist deshalb Schluss.
Der FC St. Pauli hat die Trennung von seinem Geschäftsleiter Wilken Engelbracht zum Ende der Saison bekanntgegeben. Der 52-Jährige habe dem Präsidium seinen Wunsch geäußert, sich beruflich neu zu orientieren. Engelbracht war seit November 2023 im Amt.
Der Verein wird nach dem Abgang seine Führungsebene weiterentwickeln und will demokratisch legitimierte Gremien im operativen Geschäft stärker verankern. Vizepräsidentin Hanna Obersteller erläuterte: „Wir stärken bewusst die Verantwortung der von den Mitgliedern gewählten Gremien.“
Die bisherigen Aufgaben der Kaufmännischen Geschäftsleitung werden daher neu verortet. Die relevanten Bereiche berichten zukünftig direkt an das Präsidium. Ziel sind klarere Zuständigkeiten, kürzere Entscheidungswege und eine stärkere demokratische Legitimation der Entscheidungen.
Unter Engelbrachts Führung erzielte der FC St. Pauli im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als 100 Millionen Euro Umsatz. Zu seinen zentralen Projekten zählten die Umsetzung der ersten Genossenschaft im Profifußball, die kontinuierliche Steigerung von Sponsoringumsätzen und die Verhandlung des ersten Tarifvertrags im Profifußball.










