
Das wäre ganz nach dem Geschmack von BVB-Kapitän Nico Schlotterbeck, der zuletzt schon mal eine Kampfansage Richtung München schickte. „Man muss als BVB langsam auch mal den Anspruch haben, den Fans zu sagen, wir wollen Meister werden. Die Jungs und ich wollen angreifen“, sagte der Nationalspieler bei DAZN. Werden die Bayern in Anbetracht ihrer jüngsten Patzer da etwa nervös?
„Wir haben jetzt einen sehr, sehr komplizierten Januar hinter uns mit diesen sieben Spielen in 20 Tagen. Wir sind jetzt froh, dass der vorbei ist“, sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl. „Und jetzt können wir ein Stück weit eben auch vom Kopf her mal abspannen, vom Kopf her mal runterfahren.“
Da sich die Münchner – im Gegensatz zum BVB – in der Champions League direkt fürs Achtelfinale qualifiziert haben und nicht den Umweg über die Playoffs nehmen müssen, erwartet sie im Vergleich ein eher ruhiger Monat. Zumindest, was die Anzahl der Spieltermine betrifft: Die Bayern haben im Februar nämlich nur eine Englische Woche mit zwei Partien und insgesamt nur fünf Pflichtspiele.
Von einer Mini-Krise wollen sie beim FC Bayern jedenfalls nichts wissen. „Es fühlt sich nicht so an, als würden wir in einer schlechten Phase stecken“, sagte Abwehrspieler Jonathan Tah bei Sky. Richtig sei aber, dass die Gegner sich besser an den Bayern-Stil anpassten, weil sie „ausreichend Zeit hatten, sich anzuschauen, was Vincent Kompany möchte. Da müssen wir uns wieder adaptieren.“ Vielleicht, so Tah weiter, „ist das gerade genau diese Phase, die jetzt schon wieder vorbei sein kann“.
In der Münchner Mannschaftskabine herrsche jedenfalls der Geist vor, „dass wir jeden Gegner schlagen können“, betonte der Nationalspieler. „Ich glaube, in dieser Saison ist alles drin für uns.“
Das gilt es für die Bayern am Sonntag gegen Hoffenheim sowie am Mittwoch gegen Leipzig zu beweisen.











