
Linus Gechter
Warum er als Kind nicht zu Hertha wollte
04.02.2026 – 06:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Linus Gechter ist Hertha-Fan durch und durch. Doch als Kind wollte er den Wechsel zum BSC ablehnen. Ein Trainer musste zu ihm nach Hause kommen.
Linus Gechter gilt als Hertha-Identifikationsfigur, als Berliner Junge, der seinem Herzensverein die Treue hält. Doch beinahe wäre alles anders gekommen. „Eigentlich wollte ich gar nicht zu Hertha BSC“, gesteht der 20-jährige Innenverteidiger im Interview mit dem „Tagesspiegel“. Der Grund: „In Zehlendorf waren meine Freunde.“
Um den damals knapp elfjährigen Jungen zu überzeugen, schickte Hertha BSC Trainer Gora Sen persönlich zu Familie Gechter nach Hause. „Nach kurzer Bedenkzeit habe ich doch zugesagt. Und das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte“, sagt Gechter heute.
Inzwischen ist der Verteidiger sein halbes Leben bei Hertha. „Hertha ist mein Herzensverein und wird es auch immer bleiben. Ich würde sagen, dass ich eine Liebe zu diesem Verein verspüre“, sagt er. In dieser Saison ist Gechter einer der Stammspieler und hat die viertmeisten Einsatzminuten aller Profis.
Im Interview verrät Gechter auch: Felix Magath wollte ihn im Hinspiel der Relegation in den Sturm stellen, „weil ihm mein Schuss und mein Abschluss sehr gut gefallen haben“. Warum der Plan nicht umgesetzt wurde, weiß Gechter nicht.










