
DWD warnt vor Schneefall
Verzögerungen am Frankfurter Flughafen
Aktualisiert am 03.02.2026 – 18:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor plötzlichem Schneefall. Am Frankfurter Flughafen kam es bereits zu Verspätungen.
Der Deutsche Wetterdienst hat für Hessen eine amtliche Unwetterwarnung vor starkem Schneefall herausgegeben. In der Warnung heißt es, es bestehe Gefahr für Leib und Leben durch eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität, blockierte Verkehrswege und Glatteis. Die Unwetterwarnung gilt voraussichtlich bis 19 Uhr.
Besonders betroffen sind die Regionen vom Taunus bis zum Sauer- und Siegerland bis nach Mittelhessen. Dort seien bis zum Abend vorübergehend auch kräftigere Schneefälle mit 8 bis 15 Zentimetern Neuschnee in sechs Stunden möglich. Lokal seien auch 20 Zentimeter nicht ausgeschlossen. Es falle 8 bis 15 Zentimeter Neuschnee. In Staulagen werden Mengen bis 20 cm erreicht.
In Frankfurt falle fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee, hieß es vom DWD. Am Flughafen kam es bereits zu ersten Verspätungen aufgrund des Schneefalls. Verbreitet wird es glatt. In höheren Lagen wie im Taunus gilt eine amtliche Unwetterwarnung.
Wie ein Flughafensprecher der Frankfurter Redaktion von t-online mitteilte, hat ein überraschender und schneller Schneefall zu einer Schneedecke von wenigen Zentimetern geführt. Aktuell soll der Winterdienst damit beschäftigt sein, Start- und Landebahnen freizuräumen. Daher komme es momentan zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten bei den Starts und etwa einer Stunde bei ankommenden Flügen.
Etwa 10 Flugzeuge mussten aufgrund des Schnees auf den Stuttgarter Flughafen ausweichen. Wie es mit den betroffenen Passagieren weitergeht, liegt jedoch in den Händen der jeweiligen Airline.
Der Flughafenbetreiber weist außerdem darauf hin, dass auch die umliegenden Straßen betroffen sind und ein hohes Verkehrsaufkommen zu Verzögerungen führen kann. Reisende sollten daher mehr Zeit als üblich einplanen und sich bei ihrer Airline hinsichtlich ihres Flugstatus erkundigen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rät angesichts der aktuellen Wetterlage zu erhöhter Vorsicht. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen einstellen, die bis hin zu Sperrungen oder Schließungen führen können. Die Fahrweise sollte den Bedingungen angepasst werden. Zudem empfiehlt der DWD, mit vollem Tank zu fahren sowie Decken und warme Getränke mitzuführen, um für mögliche Notfälle gerüstet zu sein.
Laut bundesweitem Warnlagenbericht des DWD muss im Westen Deutschlands hauptsächlich im Bergland und in den mittleren Landesteilen bis in tiefe Lagen mit Schneefall gerechnet werden. Meistens gebe es 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee.










