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Home » Sabotage von Kriegsschiffen im Hamburger Hafen: Festnahmen
Politik

Sabotage von Kriegsschiffen im Hamburger Hafen: Festnahmen

Von zeit-heute.deFebruar 3, 20262 Min Gelesen
Sabotage von Kriegsschiffen im Hamburger Hafen: Festnahmen
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Sabotage von Kriegsschiffen im Hamburger Hafen: Festnahmen

Im Hamburger Hafen

Festnahmen nach versuchter Sabotage an Kriegsschiff


Aktualisiert am 03.02.2026 – 15:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die deutsche Fregatte F266 Emden liegt im Hamburger Hafen (Archivbild): Das Marineschiff gehört zur Bundeswehr und ist Teil der Korvettenklasse für Einsätze weltweit. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago)

Ein Schiff der Bundesmarine geriet offenbar in das Visier von Saboteuren. Jetzt haben Ermittler zwei Personen gefasst.

Die Zentralstelle Staatsschutz der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg hat zwei Personen wegen des Verdachts auf Sabotage an einem Verteidigungsmittel festgenommen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich bei den Beschuldigten um einen 37-jährigen Rumänen und einen 54-jährigen Griechen.

Die jeweiligen Festnahmen erfolgten in Hamburg und in einem Dorf in Griechenland. Zudem wurden Wohnungen der Beschuldigten in Hamburg, Rumänien und Griechenland durchsucht, heißt es in der Mitteilung.

Koordiniert wurden die Festnahmen und Durchsuchungen von der EU-Justizbehörde Eurojust in Den Haag. Im Einsatz waren das Landeskriminalamt Hamburg sowie griechische und rumänische Strafverfolgungsbehörden.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, 2025 während ihrer Tätigkeit im Hamburger Hafen mehrere für die Bundesmarine bestimmte Kriegsschiffe sabotiert zu haben. „Sie sollen, teils allein, teils gemeinschaftlich handelnd, über 20 kg Stahlkies in den Motorblock eines Schiffes eingebracht, Frischwasserzuleitungen zerstochen, Tankdeckel von Treibstofftanks entfernt und Sicherungsschalter der Schiffselektronik deaktiviert haben“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mit.

Die Handlungen hätten zu erheblichen Schäden an den Schiffen geführt – oder dazu, dass die Schiffe verspätet ausliefen. Dies hätte wiederum die „Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland und die Schlagkraft der Truppe gefährden können“, betont die Generalstaatsanwaltschaft weiter.

Der Inspekteur der Marine, Jan Christian Kaack, hatte 2025 bei den „Navy Talks“ in Berlin Schäden an mehreren Schiffen durch gezielte Sabotage bestätigt. In den Werften seien daraufhin entsprechende Maßnahmen ergriffen worden.

Eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft sagte nun der dpa, die Geschehnisse auf der „Emden“ seien Gegenstand der Ermittlungen, der Haftbefehl beziehe sich jedoch auf eine mutmaßliche Handlung an einem anderen Schiff.

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