
CDU-Politiker auf der Tribüne
„Was für ein Finale“: Merz reagiert auf Deutschlands Niederlage
Aktualisiert am 01.02.2026 – 20:38 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem packenden EM-Finale hält Deutschland lange Zeit mit. Für den dritten EM-Titel reicht es aber nicht. So reagiert das Team.
Mit gesenkten Köpfen und enttäuschten Mienen sahen Deutschlands Handballer ihren übermächtigen Rivalen aus Dänemark beim Jubeln zu. Trotz eines kämpferischen Auftritts hat das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason das lange dramatische EM-Finale gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark mit 27:34 (16:18) verloren und den dritten Triumph nach 2004 und 2016 verpasst.
Ersten Trost spendete Bundeskanzler Friedrich Merz. „Was für ein Finale, was für eine starke Europameisterschaft. Ihr habt gekämpft, Nervenstärke und Teamgeist gezeigt. Wir sind stolz auf euch“, schrieb der CDU-Politiker, der selbst auf der Tribüne mitfieberte, bei X.
Vor 15.000 Zuschauern in der „Hölle von Herning“ waren Johannes Golla, Juri Knorr und Marko Grgić mit jeweils fünf Toren bester Werfer für die deutsche Mannschaft, die sich nicht für die deutliche 26:39-Niederlage im Olympia-Finale 2024 revanchieren konnte. „Wir wollen auf jeden Fall wiederkommen“, versprach Kapitän Golla im ZDF.
Er sei „stolz auf die Leistung, stolz auf das ganze Turnier“. Und weiter: „Wir haben uns nicht aufgegeben. Wir sind bis zur 45., 50. Minute im Spiel.“ Das DHB-Team habe sich „mit einer vernünftigen Leistung vom Turnier verabschiedet. Glückwunsch an Dänemark.“
Bundestrainer Gíslason bilanzierte: „Es war ein sehr, sehr gutes Spiel von unseren Jungs. Das Ergebnis ist mit Sicherheit zu hoch.“ Es müsse eben „alles klappen, um gegen diese Dänen zu gewinnen. Wir waren nah dran. Wir hatten bis vier, fünf Minuten vor Schluss Hoffnung.“
Teammanager Benjamin Chatton gab sich bei DYN kämpferisch: „Heute sind wir traurig, aber ab morgen werden wir uns vornehmen: Wenn wir noch mal ein Finale gegen die Dänen spielen dürfen, dann wollen wir es gewinnen.“










