
Gesundheit Katze
Zahnstein bei Katzen: Das gibt es zu beachten
01.02.2026 – 06:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Zahnerkrankungen zählen zu den häufigsten Problemen bei Haustieren. Was sollten Sie über Zahnstein bei Katzen wissen? Hier einige Tipps.
Zahnstein ist bei Katzen weit verbreitet. Er verursacht Schmerzen, Entzündungen und Folgeerkrankungen. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich Zahnstein bei Katzen zeigt, welche Folgen er haben kann und wie man ihn behandelt und vorbeugt.
Zahnstein tritt bei Katzen häufig auf, besonders bei älteren Tieren. Die Zähne und Zahnhälse verfärben sich gelblich-braun. Vor allem an den hinteren Backenzähnen bildet sich Zahnstein, später auch an den vorderen Zähnen.
Weitere mögliche Symptome:
Bei Verdacht sollten Sie beim Gähnen, Spielen oder Fressen auf Verfärbungen achten.
Zahnstein beginnt als weicher Zahnbelag aus Bakterien, Speichel, Mineralien und Nahrungsresten. Kalksalze im Speichel mineralisieren den Belag, sodass harter Zahnstein entsteht.
Unbehandelter Zahnstein führt zu Mundgeruch, Zahnverfärbungen, Schmerzen und schweren Folgeerkrankungen. Bakterien können über die Blutbahn Organe wie Herz, Leber oder Nieren schädigen.
Folgeerkrankungen sind zum Beispiel:
Auch Schäden an den Organen, wie Herz, Leber oder Niere, sind möglich, denn Bakterien können über die Blutbahn wandern und sich im ganzen Körper ausbreiten.
Zahnstein lässt sich nicht durch Zähneputzen entfernen. Ohne Behandlung zieht sich das Zahnfleisch zurück. Eine professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt ist nötig. Der Tierarzt entfernt den Zahnstein unter Narkose oder starker Sedierung. Danach erhält die Katze möglicherweise schmerzlindernde oder entzündungshemmende Medikamente.
Zahnstein ist bei Katzen häufig und schwer zu verhindern. Doch einige Tipps helfen: Achten Sie auf hochwertiges Trocken- und Nassfutter. Zucker und Getreide fördern die Zahnsteinbildung erheblich. Außerdem wird Zahnstein durch folgende Faktoren begünstigt:











