
Achten Sie auf diese Warnzeichen
Experten warnen vor Betrugsmasche beim Parken
Aktualisiert am 29.01.2026 – 15:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Tatort Parkautomat: Mit einer raffinierten Masche wollen Betrüger an Ihr Geld. Was dahintersteckt und wie man sich schützen kann.
Betrüger entwickeln immer raffiniertere Methoden, um an die Daten ahnungsloser Bürger zu gelangen. Seit einiger Zeit haben sie es auf Parkautomaten abgesehen. Kriminelle überkleben die Original-QR-Codes mit täuschend echt aussehenden Imitaten – doch dahinter verbirgt sich eine gefährliche Falle.
Die Aufkleber der Betrüger sind perfekt gestaltet. Sie imitieren das Logo der Park-App Easypark und die markentypischen Farben. Scannt man den QR-Code, gelangt man auf eine Website, die der echten Plattform täuschend ähnlich sieht. Dort wird man aufgefordert, Kreditkartendaten einzugeben – für eine Funktion, die Easypark gar nicht anbietet. Wichtig: Diese Masche wurde auch bei ähnlichen Anbietern beobachtet.
Die Betrugsmasche wurde vor einiger Zeit erstmals in Hannover aufgedeckt. Seitdem wurden etliche solcher Fälle registriert. Auch andere Bundesländer wie Berlin und Rheinland-Pfalz sind längst betroffen.
Wer glaubt, auf die Masche hereingefallen zu sein, sollte sofort handeln:
Ein leichtes Knibbeln am QR-Code kann helfen, die Aufkleber zu entlarven. Das LKA Niedersachsen rät, bei verdächtigen Aufklebern besonders wachsam zu sein und solche Fälle zur Anzeige zu bringen.
Das Phänomen „Quishing“, ein Kunstwort aus „QR-Code“ und „Phishing“, greift um sich. Die Betrugsmasche ist nicht auf Parkautomaten beschränkt. Im Sommer waren beispielsweise Ladesäulen für Elektroautos betroffen. Verbraucherzentralen berichten auch von gefälschten QR-Codes in Briefen und Werbe-E-Mails, die entweder auf gefälschte Bezahlseiten führen oder Schadsoftware verbreiten.











