
Die Meta-Aktie sackte im nachbörslichen US-Handel erst ab – dann gab es einen Stimmungsumschwung und der Kurs stieg im vorbörslichen Handel um mehr als acht Prozent. Die für dieses Jahr avisierten Investitionen liegen über den Erwartungen der Analysten. Zugleich übertraf Meta mit einem Umsatzausblick von 53,5 bis 56,5 Milliarden Dollar für das laufende Quartal die durchschnittlichen Prognosen der Marktexperten.
In der seit langem verlustreichen Sparte Reality Labs, die virtuelle Welten und Technik wie VR-Headsets und Computerbrillen entwickelt, stieg der operative Verlust im vergangenen Quartal auf gut sechs Milliarden Dollar von knapp fünf Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Meta setzte jüngst den Rotstift in dem Bereich mit Stellenstreichungen an. Zuckerberg hatte groß auf virtuelle Welten unter dem Namen Metaverse gesetzt – und den Facebook-Konzern in Meta umbenennen lassen, um den Fokus zu untermauern.
Der Meta-Chef sagte nun, die Entwicklungen der Sparte würden in der KI-Zukunft noch nützlich sein. Zudem werden bei Reality Labs auch die Brillen mit Kamera und Mikrofon entwickelt, die sich nur geringfügig von herkömmlichen Fassungen unterscheiden, aber als Augen und Ohren für die Meta-KI dienen können. Das sieht Zuckerberg als wichtige Technik für die Zukunft, die der Software den nötigen Kontext liefern kann, um nützlicher zu werden.











