
Er trug einen Helm
Deutscher Snowboarder stirbt in den Alpen
Aktualisiert am 28.01.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein junger Deutscher verbringt seinen Winterurlaub in den Alpen, dann kommt es zu einem Sturz. Erst Tage später gibt es Gewissheit.
Ein deutscher Snowboarder ist in den österreichischen Alpen tödlich verunglückt. Der 21-Jährige aus Baden-Württemberg starb am Dienstag im Krankenhaus, wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg bekannt gab.
Der Unfall hatte sich bereits am 17. Januar im Skigebiet Damüls ereignet: Der Snowboarder war mit drei Begleitern unterwegs, als er rechts von der Piste abkam und in freies Gelände gelangte. Er fuhr daraufhin auf einen von einer Pistenraupe gewalzten Verbindungsweg zu. Beim Übergang auf diesen Weg blieb sein Snowboard in einer Mulde stecken: Der 21-Jährige wurde mit voller Wucht nach vorn geschleudert und kam mit Kopf und Gesicht auf der Piste auf. Er blieb bewusstlos liegen.
Der junge Mann hatte schwere Kopfverletzungen erlitten, wie die Polizei weiter mitteilte. Am Dienstag starb er an den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas. Die Ermittler betonten, dass der Mann einen Helm getragen habe.
Es ist nicht der erste Todesfall in der diesjährigen Skisaison in den Alpen: Erst am Wochenende meldete die Polizei drei Todesfälle. In einem Fall stieß ein 14-Jähriger im Skigebiet Schmittenhöhe in Zell am See mit einem 49-Jährigen zusammen und fuhr anschließend einfach weiter, ohne zu helfen. Der 49-Jährige starb. Erst am darauffolgenden Tag meldete sich der Teenager bei der Polizei.
Am Montagvormittag starb ein 14-Jähriger im Skigebiet Feuerkogel in Oberösterreich, nachdem er am Ende einer Abfahrt von der Piste abgekommen und gegen einen Felsen geprallt war. Ein Kommandant der österreichischen Alpinpolizei erklärte: „Das Problem ist, dass neben den Pisten aktuell kein Schnee ist, der solch einen schweren Unfall abfedert“. Der Junge sei, nachdem er von der präparierten Piste abgekommen war, in einem flachen Bereich noch sieben Meter über Geröll abgestürzt.










