
Baustellen im Jahr 2026
A7, A25, Elbbrücken: Autofahrern droht dieses Jahr der Stresstest
28.01.2026 – 10:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Einspurige Autobahnen, acht Vollsperrungen der A7 und nächtliche Brückensperren: Die Autobahn hat ihre Baupläne für 2026 vorgestellt. Für Pendler in Hamburg wird es ein Jahr der Geduld.
Hamburgs Autofahrer müssen sich 2026 auf massive Einschränkungen einstellen. Die Autobahn GmbH des Bundes und die Projektgesellschaft DEGES haben ihre Baupläne für die Metropolregion vorgestellt – mit spürbaren Folgen für den Berufsverkehr.
Besonders betroffen sind die A7, die A25 und die Elbbrücken. Ziel sei der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, doch für viele Verkehrsteilnehmer bedeutet das monatelange Staus und wiederholte Sperrungen.
Auf der A25 ist die Belastung bereits deutlich spürbar. Zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Südost und der Anschlussstelle Hamburg-Neuallermöhe-West steht bis August 2026 pro Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Dort wird eine neue offenporige Asphaltdecke eingebaut.
Die Maßnahme gilt als zwingend notwendig, weil die parallel verlaufende B5 im Jahr 2027 selbst saniert werden soll und dann nicht als Ausweichstrecke dient.
Noch gravierender sind die Einschnitte auf der A7. Für 2026 sind insgesamt acht Vollsperrungen geplant – teils inklusive Elbtunnel sowie der Tunnel Stellingen und Schnelsen. Die Sperrungen dauern jeweils rund 55 Stunden, von Freitagabend bis Montagmorgen.
Betroffen sind mehrere Monate zwischen Februar und September, lediglich während der Sommerreisezeit im Juli und August soll es keine Vollsperrungen geben. Grund sind Arbeiten am Deckel Altona, an der Hochstraße Elbmarsch sowie der Umbau und die Inbetriebnahme der neuen Tunnelleitzentrale.
Zusätzliche Einschränkungen kommen auf der A1 hinzu. An der Norder- und Süderelbbrücke beginnen 2026 vorbereitende Arbeiten für Ersatzneubauten. Dazu zählen Kampfmittelräumungen und Leitungsverlegungen, die vor allem nachts zu Sperrungen führen. An der Süderelbbrücke ist im April zudem eine rund zwölf Tage dauernde Einschränkung des Hauptfahrstreifens in Richtung Süden vorgesehen.
Ein Lichtblick: Die Hochstraße Elbmarsch südlich des Elbtunnels soll im Herbst 2026 fertiggestellt werden. Dann wäre dort erstmals seit Jahren wieder freie Fahrt möglich. Dennoch gilt: Für Hamburg wird 2026 ein Jahr, in dem Autofahrer viel Geduld mitbringen müssen.










