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Home » Kind versteckt sich aus Angst vor Monstern – Großeinsatz
Panorama

Kind versteckt sich aus Angst vor Monstern – Großeinsatz

Von zeit-heute.deJanuar 28, 20262 Min Gelesen
Kind versteckt sich aus Angst vor Monstern – Großeinsatz
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Kind versteckt sich aus Angst vor Monstern – Großeinsatz

Ein Fall für die „Spezialeinheit Ghostbusters“

Kind versteckt sich aus Angst vor Monstern – Großeinsatz


27.01.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Polizeisirene (Symbolbild): Ein Kind löste in Bayern einen Großeinsatz aus. (Quelle: IMAGO/Michael Bihlmayer/imago-images-bilder)

Ein Neunjähriger kommt am Abend nach einem Besuch bei einem Freund nicht mehr nach Hause. Die besorgte Mutter alarmiert die Polizei. Für sie wird es ein ungewöhnlicher Einsatz.

Im bayerischen Sulzbach-Rosenberg hat am Montag ein Neunjähriger einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst – weil er aus Angst vor Monstern nicht mehr nach Hause gekommen war. Das Kind war zuvor zu Besuch bei einem Freund gewesen, teilte die Polizei Oberpfalz mit. Als er dann am Abend bei eisigen Temperaturen und Schneetreiben nicht bei sich zu Hause ankam, alarmierte seine Mutter die Einsatzkräfte. Eine große Suche begann.

Daran waren nicht nur mehrere Streifen, sondern auch zahlreiche Anwohner beteiligt. Denn nachdem die Polizei mit Lautsprecheransagen auf die Suche aufmerksam gemacht hatte, mobilisierte ein Mann über Chatgruppen und Messenger-Dienste weitere private Helfer.

Nach etwa zwei Stunden kam dann die erlösende Nachricht: Polizeihauptmeister Jörg Kreussel hatte den Jungen gefunden. Er habe sich hinter einer Hecke im Schnee versteckt, so Kreussel im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Die Gegend sei sehr unübersichtlich gewesen. Gleichzeitig habe sich der Junge nicht allzu weit von einem Bach entfernt aufgehalten. Bei den eisigen Temperaturen sei die Situation lebensbedrohlich gewesen, stellte der Polizist klar.

Mit dem Auffinden des Kindes war der Einsatz aber noch nicht beendet. Kreussel habe dem Jungen erst versichern müssen, dass er und sein Kollege Spezialgeräte gegen Monster hätten. „Sonst wäre er nicht freiwillig aus seinem Versteck gekommen“, so der 40-Jährige. Zu Hause angekommen, hätten sein Kollege und er dann aber auch „abliefern“ müssen, führte er aus.

Mit einem Kartenlesegerät als Monsterscanner und einem Atemalkoholtester als Monstersauger hätten sich die beiden dann in das Zimmer des Jungen begeben und unter dem Bett, hinter der Couch und im Schrank nach Monstern Ausschau gehalten. Anschließend habe der Kollege von Kreussel alle Ungeheuer eingesaugt, die er finden konnte. Falls das Kind aber noch welche entdecken sollte, würden die beiden noch einmal ausrücken, stellte Kreussel klar. Die „Spezialeinheit Ghostbusters“ werde man aber nicht eigens gründen, sagte der Polizist zum Abschluss und lachte.

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