
„Daran erkennen Täter ihre Opfer“
Falsche Autobahnpolizei erbeutet hohe Summe
27.01.2026 – 11:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Betrüger lauern auf der Autobahn auf ihre Opfer. Als sich ein Auto nähert, das in ihr Beuteschema passt, winken sie es heraus.
Falsche Polizisten haben an einem Autobahnparkplatz an der A2 zwei Opfer um eine hohe Summe betrogen: Die Geschädigten verloren laut Polizei 10.000 Euro.
Bei den Tätern soll es sich um zwei junge Männer handeln, die am Montagabend in einem silberfarbenen Volkswagen Passat in Fahrtrichtung Hannover auf der Autobahn unterwegs waren. Bei Peine erspähten sie ihre Opfer, hielten eine Polizeikelle heraus und ließen ihre Opfer auf dem Parkplatz Röhrse-Nord anhalten.
„Dort täuschten sie eine polizeiliche Kontrolle vor“, teilte die Polizei Braunschweig am Dienstag mit. „Die beiden Männer trugen nach Angaben der Geschädigten Polizeiuniformen mit Hoheitsabzeichen und zeigten vermeintliche Dienstausweise vor.“
Im weiteren Verlauf forderten sie die Insassen des Transportes auf, ihre Ausweispapiere vorzuzeigen. Außerdem erkundigten sie sich nach der Höhe des mitgeführten Bargelds. Unter dem Vorwand, die Scheine auf Echtheit überprüfen zu müssen, ließen sie sich das Geld aushändigen – und fuhren dann unvermittelt mit ihrem Auto vom Parkplatz.
Wie eine Polizeisprecherin t-online sagte, ist die Masche der Betrüger nicht neu: Im Dezember habe es zuletzt im Bereich Braunschweig einen ähnlichen Vorfall auf der A2 gegeben. Die Täter würden gezielt Autos mit ausländischen Kennzeichen und leeren Anhängern zum Transport von Fahrzeugen ins Visier nehmen. „Daran erkennen die Täter ihre Opfer“, erklärte die Polizeisprecherin t-online. „Am Montag kamen die Geschädigten aus Bulgarien, um in Deutschland ein Auto zu kaufen.“
Das Kennzeichen des Täter-Fahrzeugs war nach Angaben von Zeugen mit Schnee bedeckt und somit nicht lesbar. Gegen die beiden unbekannten Betrüger wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.











