
Eisregen und Schnee-Alarm
Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee im Norden
Aktualisiert am 26.01.2026 – 04:35 UhrLesedauer: 3 Min.
Der Deutsche Wetterdienst hat gleich vier Warnungen für Hamburg herausgegeben. Besonders eine Wetterphase könnte für die Hansestädter gefährlich werden.
Hamburg erlebt zum Wochenbeginn einen heftigen Wintereinbruch: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat gleich vier amtliche Warnungen für die Hansestadt herausgegeben – darunter eine Warnung vor markanter Glätte durch gefrierenden Regen. Im morgendlichen Berufsverkehr am Montag müsse mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden.
Die erste kritische Phase war bereits in der Nacht zum Montag zwischen 23 Uhr und 3 Uhr morgens. In diesem Zeitraum bestand bereits erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Der DWD empfahl, nicht notwendige Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden.
Seit etwa 3 Uhr hat in der Hansestadt heftiger Schneefall eingesetzt. Noch bis Montagmittag um 12 Uhr warnt der Wetterdienst vor Schneemengen zwischen 5 und 10 Zentimetern. „Verbreitet wird es glatt“, heißt es in der amtlichen Warnung. Autofahrer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen und Verzögerungen einplanen. Unnötige Fahrten sollten vermieden werden.
Hintergrund des Wetterumschwungs ist ein Tief, das vom Alpenraum nach Norddeutschland zieht und mit seinen Ausläufern Montagfrüh Hamburg erreicht. Die nordöstliche Strömung führt dabei eine feuchte und weniger kalte Luftmasse heran. Probleme könne es auf den Straßen und den Schienen geben, teilte der DWD mit.
Besonders betroffen sind laut DWD-Vorhersage die Gebiete zwischen Hamburg und Mecklenburg sowie der ostseenahe Bereich. Dort werden verbreitet Mengen bis 10 Zentimeter Schnee erwartet, örtlich können unwetterartig bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Im restlichen Stadtgebiet von Hamburg rechnet der Wetterdienst mit etwa 5 Zentimetern.
Der Schneefall setzte in der Nacht zum Montag ab Mitternacht zunächst südlich des Nord-Ostsee-Kanals ein und griff rasch auf Hamburg über. Im Laufe des Montags erreicht der Schneefall auch Nordfriesland und die dänische Grenze. In der zweiten Tageshälfte lässt der Niederschlag von Südosten her allmählich nach und klingt in der Nacht zum Dienstag gänzlich ab.
„Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist“, erklärt DWD-Meteorologe Markus Übel. Am Montagnachmittag zwischen 12 und 17 Uhr warnt der Wetterdienst noch vor leichtem Schneefall mit Mengen zwischen ein und drei Zentimetern. Auch hier gilt: Verbreitet wird es glatt.











