
Ihre Liebe war lange geheim
Das ist die Ex-Freundin von „Tatort“-Kommissarin Jasna Fritzi Bauer
Aktualisiert am 25.01.2026 – 20:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit vier Jahren steht Jasna Fritzi Bauer für den Bremer „Tatort“ vor der Kamera. Bis vor Kurzem stärkte ihr eine Frau den Rücken: Ex-Partnerin Katharina Zorn.
Jasna Fritzi Bauer spielt seit 2021 die Rolle der Kommissarin Liv Moormann im „Tatort“. Ihre Kollegin Luise Wolfram ist dabei nicht nur vor der Kamera an ihrer Seite, sondern ist auch privat gut mit Bauer befreundet. Auch an diesem Sonntag sind die beiden wieder gemeinsam beim Ermitteln zu sehen. Ihr neuester Fall „Wenn man nur einen retten könnte“ findet mitten im Studentenmilieu statt.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin spielte sechs Jahre lang die Künstlerin Katharina Zorn die wohl wichtigste Rolle im Leben von Bauer. Die beiden Frauen hatten ein gemeinsames Haus auf Mallorca, gaben zusammen Interviews, lieferten private Eindrücke auf ihren Social-Media-Profilen. Doch im Sommer 2025 gaben die beiden ihre Trennung bekannt. „Ich möchte euch mitteilen, dass Katharina und ich in Zukunft getrennte Wege gehen. Wir bitten euch darum, unsere Privatsphäre zu respektieren“, schrieb der „Tatort“-Star auf Instagram.
Nur ein Jahr zuvor machte Bauer in einem „Vogue“-Interview ihre Beziehung öffentlich. Damals war sie bereits seit fünf Jahren mit Zorn zusammen, behielt diese Liebe aber für sich. Warum sie dann doch damit an die Öffentlichkeit ging, hatte einen guten Grund: „Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, dass wir nach vorne gehen und ein Zeichen setzen“, sagte sie in dem gemeinsamen Interview mit ihrer damaligen Partnerin. „Wir sehen diesen Rechtsruck in der Gesellschaft, diese aufgeheizte Stimmung.“
„Ich sage über mich, ich bin fertig“, erklärte sie knapp. Sie habe bereits Männer und Frauen geliebt. „Ich hatte das Gefühl, ich muss mich entscheiden und die Leute wollen mir einen Stempel aufdrücken, aber ich will keinen Stempel.“
Das Paar, das sich lange aus der Öffentlichkeit heraushielt, wollte mit dem Interview ein Zeichen für queere Familien setzen. Zorn brachte ihre Tochter Zoe mit in die Beziehung, die damals noch ein Baby war. Beide Frauen wurden zu gleichberechtigten Müttern, wurden „die große Mama“ und „die kleine Mama“ genannt.










