
Kein zweites Mallorca
Burmester warnt in Köln vor „Ballermannisierung“ – hat er recht?
25.01.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Kölner Oberbürgermeister will mit einem Konzept klare Grenzen für Feiernde setzen. Besonders im Fokus stehen Silvester und Karneval.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) plant, Köln vor einer zunehmenden „Ballermannisierung“ zu bewahren. Der Sozialdemokrat betonte, dass er es grundsätzlich begrüße, wenn Menschen nach Köln zum Feiern kommen würden. „Dass wir das nicht in die Ballermannisierung laufen lassen dürfen, ist aber auch klar. Es gibt kein Recht darauf, hier Dinge zu tun, die man in der eigenen Heimatstadt nicht tun dürfte“, sagte Burmester der Deutschen Presse-Agentur.
Seit Jahren kommen Tausende Feiernde vor allem zu Großereignissen nach Köln, vor allem im Karneval oder an Silvester. Die Stadt erarbeitet mit Polizei und Feuerwehr ein umfangreiches Sicherheitskonzept und ist mit Hunderten Einsatzkräften vor Ort. Die Belastung für Einsatzkräfte sei hoch, so Burmester weiter.
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Anfang Februar erwartet die Stadt erneut Tausende Feiernde zum Karnevalshöhepunkt zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag. Die Folge sind umfangreiche Absperrungen im Kölner Stadtgebiet und vor allem starke Einschränkungen für Anwohner. Vor allem entlang der Zülpicher Straße klagen Anwohner und Gastronomen seit Jahren über Müll, Wildpinkler und zunehmenden Lärm.










