
„Ein toller kleiner Nationalpark“, schreibt eine Urlauberin auf Tripadvisor über den Bwabwata National Park. „Löwen, Elefanten, Impalas, Roans, Säbelantilopen, Kudus, Njalas und Reedbock: Hier sind eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt zu finden. Wir hatten auch das Glück, vier Löwen beim Fressen eines Büffelkadavers beobachten zu können.“
Die Untersuchung von Gosafari macht zwei unterschiedliche Ansätze bei der Unterbringung sichtbar. Während Parks wie die Serengeti (156 Lodges) und die Masai Mara (107 Lodges) ein sehr großes Angebot an Unterkünften direkt im Park haben, gibt es im Nairobi National Park keine einzige Lodge. Dafür befinden sich vor den Toren mehr als 3.000 Unterkünfte. Das bringt zwar Flexibilität bei der Preisgestaltung, bedeutet aber auch täglichen Fahr- und Zeitaufwand für die Wege in den Park und zurück.
Neben positiven Eindrücken hat eine Reisende am kenianischen Park Masai Mara auch Kritikpunkte. Sie schreibt: „Für mich ist die Masai Mara kein wirkliches Wildleben, sondern für Menschen gemachter Zoo. Es gibt authentischere Parks und auch sympathischere Angebote in Afrika.“
Wie schnell Reisende nach der Landung die ersten Tiere sehen, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Planung. Hier ist der Nairobi National Park kaum zu schlagen: Er liegt nur rund 30 Minuten vom internationalen Flughafen Jomo Kenyatta entfernt. Wer hingegen echte Abgeschiedenheit sucht, muss mehr Zeit einplanen. Ein Beispiel: Die Fahrt zum Nkasa-Rupara-Nationalpark in Namibia oder zum Ruaha Nationalpark in Tansania kann mit dem Auto bis zu zehn oder zwölf Stunden dauern.
Wer den Traum von der Safari verwirklichen möchte, muss sich fragen, was genau er will. Ist das Budget ein Faktor? Oder sind eine kurze Anreise oder die Einsamkeit vor Ort wichtig? Dieser Kompass könnte die Wahl etwas erleichtern.











