
In der Schlussphase gegen Portugal
DHB-Star sah Rote Karte: Entscheidung über Sperre gefallen
23.01.2026 – 09:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Johannes Golla musste die letzten Minuten gegen Portugal zuschauen. Der Grund: ein überhartes Foul. Doch hat das auch Folgen über die Partie hinaus?
Aufatmen bei der deutschen Handball-Nationalmannschaft: Kapitän Johannes Golla bleibt im EM-Turnier einsatzfähig. Nach seiner Roten Karte im ersten Hauptrundenspiel gegen Portugal wird der Kreisläufer nicht gesperrt. Das teilte die Europäische Handball-Föderation am Abend mit.
Golla kann also am Samstag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) gegen Norwegen mitwirken. Bundestrainer Alfred Gíslason hatte nach dem knappen 32:30-Erfolg zum Hauptrundenauftakt erklärt: „Das wäre sehr bitter für uns, ihn im nächsten Spiel zu verlieren.“
Golla war in der Schlussphase der Partie gegen Portugal nach einem Foul an Francisco Costa vom Platz gestellt worden. Die Schiedsrichter hatten sich die Szene am Videobildschirm angesehen und auf Rot entschieden. Gíslason sah den Kontakt jedoch nicht im Gesicht, sondern an der Brust: „Wenn das eine Rote Karte ist, dann verstehe ich das nicht so richtig. Man kann maximal eine Zwei-Minuten-Strafe geben“, sagte der Bundestrainer.
Golla selbst sprach von einer unglücklichen Szene. „Ich habe keinen Einfluss darauf. Ich kann nur sagen, dass es keine Absicht war. Ich treffe ihn auch nicht beim ersten Kontakt, sondern beim zweiten. Das ist eine Situation, die so vorkommt. Warten wir ab, was passiert“, sagte der 28-Jährige. Wenige Stunden später war die Entscheidung gefallen – der Kapitän bleibt spielberechtigt.










