
Verletzungen am ganzen Körper
Junge Frau offenbar von Wildhunden getötet
20.01.2026 – 15:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine junge Frau will schwimmen gehen. Ihre Leiche wird wenig später mit klaffenden Wunden am Strand entdeckt. War es ein Tierangriff?
In Australien untersucht die Polizei den Tod einer jungen Frau, die am Montag (Ortszeit) auf der Urlaubsinsel K’gari tot am Strand entdeckt wurde. Die Leiche war umringt von einem Rudel Wildhunde. Zwar sei es noch zu früh, eine endgültige Todesursache zu nennen, erklärte ein Ermittler der australischen Zeitung „The Courier Mail“, doch aufgrund der Verletzungen sei es möglich, dass sie von den Dingos totgebissen wurde. Gleichzeitig sei auch ein Tod durch Ertrinken denkbar, stellte er klar.
Dieser Aussage zufolge könnte es auch möglich sein, dass die Frau ertrunken ist und dann an den Strand angespült wurde. Anschließend könnten die Tiere über sie hergefallen sein. Eine Obduktion soll jetzt Aufschluss geben.
Die 19-Jährige arbeitete auf der Insel, die auch unter dem Namen Fraser Island bekannt ist, in einem Hotel. Sie soll Freunden am Montagmorgen gegen 5 Uhr Ortszeit gesagt haben, dass sie schwimmen gehen wolle.
Gegen 6 Uhr fanden dann zwei Männer die junge Frau leblos am Strand. Ihr Körper wies erhebliche Verletzungen auf, darunter auch mögliche Abwehrverletzungen, berichtete die Zeitung mit Verweis auf die Polizei.
Eine offizielle Identifizierung sei bisher aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen noch nicht vollständig möglich, hieß es weiter. Sicher sei aber, dass die Frau aus der Provinz British Columbia in Kanada stamme.
Die Behörden reagierten nun auf den Vorfall. So seien in dem Gebiet die Patrouillen durch Sicherheitskräfte verstärkt worden, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Gleichzeitig sei eine Campingzone vorübergehend geschlossen worden.
Auf K’gari leben etwa 200 Dingos. Wie „The Courier Mail“ berichtete, kam es bereits in der Vergangenheit mehrfach zu Zwischenfällen mit den geschützten Wildhunden. Zuletzt wurden 2023 zwei Angriffe bekannt. Damals wurde ein Kind mehrfach gebissen und von einem Hund unter Wasser gedrückt. Das Tier hatte erst von dem Kind abgelassen, als ein Familienmitglied einschritt. Im selben Jahr wurde zudem eine Joggerin angegriffen. Vier Dingos attackierten sie und bissen mehr als 30-mal zu, berichteten „The Courier Mail“ und „Ottawa City News“ übereinstimmend.











