
Landgericht Hamburg
Block-Prozess zieht sich offenbar noch weit in die Länge
18.01.2026 – 18:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Gerichtsverhandlung in Hamburg: Bis ein Urteil im aufsehenerregenden Block-Prozess fällt, wird offenbar noch eine ganze Weile vergehen.
Der Prozess um die mutmaßliche Kindesentführung mit Christina Block als Hauptangeklagte wird so schnell offenbar kein Ende finden. Laut Hamburger Abendblatt, das sich auf Informationen aus Justizkreisen stützt, sollen die beteiligten Anwälte gebeten worden sein, ihre verfügbaren Termine bis Ende Dezember 2026 zu prüfen.
Erst vergangenen Donnerstag sollte eine Sekretärin von Eugen Block, Vater von Christina Block, und ein weiterer Zeuge aussagen. Doch die Verhandlung entfiel aufgrund eines Krankheitsfalls. Die Zeugen sollen nun am Montag, 19. Januar, angehört werden.
Die Staatsanwaltschaft wirft Christina Block vor, die Entführung ihrer Kinder geplant und in Auftrag gegeben zu haben. Block bestreitet die Vorwürfe. Seit Juli 2025 läuft der Prozess gegen sie und sechs weitere Angeklagte. Bis zur Urteilsverkündung gilt die Unschuldsvermutung.









