
Model für Modekonzern
Ashton Kutcher: Deshalb wurde ich bei Gucci gleich gefeuert
18.01.2026 – 04:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Ashton Kutcher sollte in den 1990er Jahren für Gucci auf den Laufsteg. Jetzt sagte der Schauspieler, warum diese Karriere abrupt endete.
Der amerikanische Schauspieler Ashton Kutcher hat erstmals erklärt, warum er als Model beim Luxusmodekonzern Gucci doch keine Karriere machte. In einem Interview für Entertainment Tonight sagte der 47-Jährige, dass sein Gewicht den Ausschlag gegeben hat.
Er erinnerte sich an einen Fototermin für eine Gucci-Kampagne, zu dem er eigens nach Italien flog. Damals war der Designer Tom Ford für die Modelinie des italienischen Herstellers verantwortlich. „Ich bin hingefahren, bin für die Modenschau extra nach Italien geflogen, und er hat mir so einen rosa Speedo angezogen“, erzählte der ehemalige Darsteller aus der Serie „That ’70s Show“. Er wüsste noch, dass er damals „genau“ 81 Kilogramm wog. Doch Ford, so erinnerte sich Kutcher, „sagte so etwas wie: ‚Er ist zu dick.‘ Und dann wurde ich gefeuert.“
Verärgert sei er aber nicht. Er habe mit Ford später darüber gesprochen und gelacht. „Ich sagte ihm: Jetzt bist du zu fett“, berichtete der Ex von Demi Moore von einem Treffen viele mit dem Designer Jahre später. Er verteidigte sogar Ford: „Er hatte eine bestimmte Vorstellung davon, was er wollte, was er sehen wollte, und in seinen Augen war es genau das Richtige“, erklärte der Schauspieler.
Kutcher macht derzeit Werbung für seinen neuen Film „Beauty“, in dem es um Schönheitsideale geht. Er habe mit 19 Jahren als Model angefangen und schnellbemerktk, wie auch außergewöhnlich schöne Menschen Schwächen haben. „Ich habe sehr schnell erkannt, dass jeder Unsicherheiten hat“, sagte er über seine Arbeit als professionelles Model.
Manchmal standihm sein Aussehenm sogar bei seiner Karriere als Schauspieler im Weg. „Es gibt Rollen, die ich aufgrund meines Aussehens bekommen habe, und es gibt Rollen, die ich aufgrund meines Aussehens nicht bekommen habe“, sagte er während einer Podiumsdiskussion auf der New York Comic Con im Oktober. „Manchmal ist das frustrierend.“
Der Film „The Beauty“ – der am 21. Januar imUS-Fernsehsenderr FX ausgestrahlt wird – dreht sich um eine Geschlechtskrankheit, die zu ästhetischen Verbesserungen führt, sich aber letztlich als tödlich erweist. Er wirft die Frage auf, was man tun würde, um körperliche Perfektion zu erreichen.










