
Bei den Geldautomaten führt Bayern mit 3,95, Schlusslicht ist Brandenburg mit 2,63.
Allerdings gibt es Ausnahmen: In Berlin und Baden-Württemberg übersteigt die Anzahl der Geldautomaten die Zahl der Geschäfte mit Bargeldservice. Die Hauptstadt fällt im Bundesländer-Vergleich zudem durch den zweitgeringsten Einzelhandel-Index auf.
Fazit: Insgesamt stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern im Bundesländer-Mittel 7,0 Möglichkeiten zur Bargeldabhebung je 10.000 Einwohner zur Verfügung. Für Hauke Kramm, Unternehmenssprecher der DKB, zeigt das Ergebnis, dass der Einzelhandel beim Zugang zu Bargeld inzwischen eine zentrale Rolle spielt.
Trotz der sinkenden Zahl an Geldautomaten bleibe die Bargeldversorgung insgesamt abgesichert – sie verlagere sich zunehmend an Orte des täglichen Bedarfs. „Bargeld ist damit häufig dort verfügbar, wo ohnehin eingekauft wird“, so Kramm.
Gleichzeitig machen die Daten laut Kramm deutlich, dass sich die regionale Versorgung sehr unterschiedlich entwickelt. Er betont: „Während viele Städte gut aufgestellt sind, liegen andere bereits spürbar unter dem Durchschnitt. Der Cash-Index kann helfen, diese Unterschiede frühzeitig sichtbar zu machen und einzuordnen.“











