
ARD-Star hatte schweren Unfall
Tanja Lanäus: „Wusste nicht, ob ich ein Pflegefall werde“
Aktualisiert am 17.01.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 4 Min.
Ein Urlaub am Gardasee endete für die „Sturm der Liebe“-Darstellerin im Krankenhaus. Auch Monate später kämpft Tanja Lanäus noch mit den Folgen.
Es sollte ein unbeschwertes Wochenende in Italien werden. Tanja Lanäus war in bester Laune auf dem Weg zu einem Junggesellinnen-Abschied, als das Unglück passierte: Die Schauspielerin stolperte auf einer Treppe, stürzte schwer und schlug mit Hinterkopf, Nacken und Rücken auf den harten Betonboden auf.
„Ich lag in einer großen Blutlache und konnte mich überhaupt nicht bewegen. Ich habe richtig gespürt, wie mein gesunder Körper auf einen Schlag völlig zerschmettert war“, erinnert sich Tanja Lanäus, die Yvonne Klee in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ spielt, im Gespräch mit t-online an den Moment im Frühjahr 2025 zurück.
t-online: Frau Lanäus, Sie sind vergangenes Jahr schwer gestürzt. Was ging Ihnen in dem Moment als Erstes durch den Kopf?
Tanja Lanäus: Als ich den Blick meines Mannes sah, wusste ich sofort: Es ist sehr schlimm. Ich war total schockiert und hatte auch Angst. Trotzdem war ich im Kopf ganz klar und wusste, dass ich schnell Dinge regeln und vor allem meinen Mann beruhigen muss. Es hat ewig gedauert, bis der Notarzt kam.
Im Krankenhaus stellte sich dann heraus, dass ich links oben im Nacken eine starke Schwellung hatte. Der Atlaswirbel, der den Schädel hält, war so verkantet und verschoben, dass man nicht erkennen konnte, ob er gebrochen war. Im Brustwirbelbereich hatte ich vier Wirbel hintereinander gebrochen – auch dort wusste man nicht sofort, ob es Trümmerbrüche oder ’nur‘ Haarrisse waren. Ich stand unter starken Schmerzmitteln, hing 48 Stunden am Morphintropf und wusste zunächst nicht, ob ich vielleicht ein Pflegefall werde. Das war wirklich hart. Und weil ich nicht transportfähig war, musste ich noch eine Woche im Krankenhaus in Rovereto am Gardasee bleiben.
Ich musste das Laufen neu lernen.
Tanja lanäus
Wie ging es danach weiter?
Ich habe mich wirklich zurückgekämpft. Ich musste das Laufen neu lernen, die richtige Atmung üben und als Allergikerin sogar lernen, das Niesen zu unterdrücken – mit den Schmerzen in den Wirbeln war das einfach unmöglich. Ich hatte sehr viel Physiotherapie, habe zu Hause Übungen gemacht und wurde immer wieder gescannt, um den Fortschritt zu kontrollieren.









