
„Bares für Rares“-Star Fabian Kahl
„Wie ein Frischling im Haifischbecken“
17.01.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Antiquitätenhändler Fabian Kahl war jung, als er das erste Mal vor die Kameras trat. Bei t-online erinnert er sich nun an die Anfänge seiner TV-Karriere.
Fabian Kahl war gerade einmal 21 Jahre alt, als er zum Fernsehen kam. 2013 wurde er Teil der neuen Trödelshow „Bares für Rares“. Die Produktion sollte ein Erfolg werden, gehört seit nun mehr 13 Jahren zu den beliebtesten ZDF-Formaten. Fabian Kahl war sich vor Ausstrahlungsstart jedoch nicht bewusst gewesen, wie groß die Show werden würde, erzählt der heute 34-Jährige t-online.
„Ich wurde auf dem Antik- und Trödelmarkt in Leipzig ‚entdeckt‘ und konnte mich gegen eine Vielzahl an potenziellen Händlern behaupten“, erinnert er sich an seinen Start bei „Bares für Rares“. Bedenken hätten seine Eltern nicht gehabt, als ihr Sohn in dem Alter zum Fernsehen ging. „Ich muss aber auch ehrlicherweise gestehen, dass sich niemand bei uns der Tragweite, die es haben könnte, bewusst war“, sagt er.
Die ersten Tage seien „total verrückt“ gewesen. „Ich kam als Jungspund ans Set und traf die anderen Händler dann zum ersten Mal. Alle von ihnen hatten Läden, waren seit Jahren im Geschäft und brachten unheimlich viel Erfahrung mit. Ich hingegen fühlte mich wie ein Frischling im Haifischbecken.“ Er sei deswegen sehr in sich gekehrt gewesen. „In den ersten Sendungen sage ich fast kein Wort. Alles war neu und ich war mir damals meiner Persönlichkeit und meines Könnens nicht so bewusst wie heute.“
Doch schon bald habe er bemerkt, dass ihm alle am Set wohlgesonnen waren, und er konnte schließlich mit seinem „Wissen“ und seiner „Begeisterung“ überzeugen. „Und das Beste war, dass ich von vier Kollegen gleichzeitig lernen konnte. Das hat meinen Erfahrungs- und Wissensschatz bis heute geprägt“, erklärt er.
Die Zeit bei dem ZDF-Format hatte einen großen Einfluss auf Fabian Kahl, sagt er. „Ich habe mich stark verändert.“ Inzwischen, so sagt er, sei er „viel lockerer und selbstbewusster“ – nicht zuletzt dank des starken Zusammenhalts im Team. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Über seine Entscheidung, in die TV-Branche zu gehen, erklärt er: „Ich bereue es absolut nicht.“









