
ADAC deckt auf
Diese 10 Autos sind gnadenlos überteuert
17.01.2026 – 06:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Neuwagen kosten immer mehr, doch ihr Wert verfällt rasant. Der ADAC hat zehn Autos gnadenlos als teure Fehlkäufe entlarvt. Ein günstiger Kleinwagen hingegen schlägt alle Rivalen.
Ein hoher Preis garantiert keinen hohen Gegenwert. In seinem aktuellen Preis-Leistungs-Check entlarvt der ADAC eine Schieflage: Die Technik mag überzeugen. Doch Betriebskosten und Wertverlust halten nicht immer, was der Kaufpreis verspricht. Zehn teure Fehlkäufe – und zehn Modelle, die sich lohnen.
Der Audi Q8 55 TFSI e quattro belegt den letzten Platz unter 100 Autos, die der ADAC getestet hat. Wer diesen SUV bestellt, zahlt mindestens 94.700 Euro. Für Extras wie eine Lenkradheizung oder einen Abstandsregler verlangt Audi jedoch hohe Aufschläge. So kostete der ADAC-Testwagen am Ende 123.785 Euro.
Besonders teuer wird es aber nach dem Kauf: Der enorme Wertverlust und die hohen Versicherungsklassen belasten das Budget. Zudem gewährt Audi lediglich zwei Jahre Garantie. Für ein Auto dieser Preisklasse ist das ein karges Angebot.
Die Kosten-Note blickt weiter als nur auf das Preisschild. Sie berechnet fünf Jahre Autoleben: von Steuern und Versicherungen bis zum Wertverlust. Das Mittel aus Technik- und Kosten-Note ergibt schließlich das Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis – ein verlässlicher Kompass für den Autokauf.
Der BMW M3 Competition Touring schneidet kaum besser ab. Er startet bei 107.200 Euro. Selbst Funktionen wie ein Fernlichtassistent kosten extra. Mit ein paar weiteren Extras wie Carbon-Bremsen für fast 10.000 Euro kletterte der Preis des ADAC-Testwagens auf 138.160 Euro.
Beim Unterhalt bleibt es kostspielig: Allein die Kfz-Steuer kostet 472 Euro im Jahr. Dazu kommen ungünstige Versicherungsklassen. Immerhin gewährt BMW drei Jahre Gewährleistung.











