
Große Suchaktion
Lawine in Nobel-Skiort: Rettungskräfte bergen einen Toten
Aktualisiert am 16.01.2026 – 14:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem Lawinenabgang in Ischgl startet die Pistenrettung eine große Suchaktion – und macht kurz darauf einen tragischen Fund.
Ein Lawinenunglück hat den österreichischen Luxus-Skiort Ischgl getroffen. Die Lawine war am Morgen von der Pistenrettung entdeckt worden. Die Helfer haben schließlich einen Verschütteten tot geborgen. Es wird vermutet, dass die Lawine eventuell schon am Donnerstag abgegangen sein könnte, erklärte ein Polizeisprecher der „Kronen Zeitung“. Nach dem Fund leitete die Rettung sofort eine Suchaktion ein – doch für eine Person kam jede Hilfe zu spät.
Die Lawine ist im freien Skiraum abseits der Piste abgegangen, berichtete der ORF Tirol. Bei der Suche beteiligten sich die Alpinpolizei, mehrere Bergrettungen und eine Hundestaffel.
Dabei wurde nach kurzer Zeit ein Skistock entdeckt, der aus dem Lawinenkegel herausragte, so die „Kronen Zeitung“. Dies führte letztlich zur Ortung und Bergung der toten Person. Sie trug kein Lawinensuchgerät bei sich.
Die Identität des Toten wurde noch nicht bekannt gegeben, erklärte der ORF Tirol. Allerdings löst eine Vermisstenmeldung aus dem Nachbarort Kappl Sorge aus. Am Freitagmorgen meldete dort eine Person eine weitere als vermisst. Ob es sich bei dem Verschütteten um diese Person handelt, werde aktuell geklärt, sagte ein Polizeisprecher der „Kronen Zeitung“.
Wie es zu dem Abgang kam, ist bislang nicht bekannt, so der ORF Tirol. Allerdings weisen die Behörden auf eine erhöhte Lawinengefahr in einigen Teilen Tirols hin, so der Bericht. Es gilt Gefahrenstufe 3 von 5. Aktuell könne schon eine einzelne Person ausreichen, um Schneemassen in Bewegung zu setzen.










