
Landtagswahl 2026
Das müssen Wahlhelfer jetzt wissen
14.01.2026Lesedauer: 2 Min.
Wer Wahlhelfer wird, übernimmt Verantwortung für einen fairen Wahlablauf. Warum Kandidierende ausgeschlossen sind, was Wahlhelfer bekommen und welche Voraussetzungen gelten.
Wahlhelfer zu sein, leistet einen direkten Beitrag zur Demokratie. Denn ohne sie wäre keine Stimmabgabe möglich. Auch bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März werden es wieder zu einem großen Teil Ehrenamtliche sein, die das Wahllokal schmeißen.
Die Arbeit an der Urne ist ehrenamtlich und soll unparteiisch vonstatten gehen. Klingt simpel. Dennoch gibt es ein paar Details, die der Wahlhelfer oder die Wahlhelferin in spe wissen sollte. t-online erklärt, was zu beachten ist.
Wahlhelfer können für die ehrenamtliche Arbeit eine Entschädigung erhalten. Diese entspricht aber keinem festen Betrag, sondern variiert je nach Gemeinde. Es kommt auch auf die Wahl an. So können unterschiedlich hohe Entschädigungen ausgezahlt werden. Wer also im selben Bezirk etwa bei der Bundestagswahl unterstützt hat, muss bei der Landtagswahl nicht zwangsläufig wieder den gleichen Betrag erhalten.
Die Summe setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: zum Beispiel dem Erfrischungsgeld, bei Landtagswahlen mindestens 35 Euro für den Vorsitzenden und je 25 Euro für die übrigen Mitglieder des Wahlvorstandes. Über weitere mögliche Entschädigungen kann man sich vorab bei der jeweiligen Gemeinde informieren.
Die Arbeit eines Wahlhelfers oder einer Wahlhelferin beginnt nicht erst mit der Öffnung der Wahllokale und endet nicht mit deren Schließung. Ein Wahlhelfer muss früher erscheinen und die Wahl vorbereiten, beispielsweise die Wahlkabinen aufstellen oder Schilder zur Orientierung anbringen. Während der Wahl arbeiten die Helfer meistens in vorher abgesprochenen Schichten.
Auch nach der Schließung der Lokale geht es noch weiter: Alle Wahlhelfer müssen noch anwesend sein, bis die Stimmen vollständig ausgezählt sind. Oft finden außerdem vor dem Wahltag Schulungen für die Helfer statt. Wie lang genau das Ehrenamt dauert, ist also vorher nicht klar abzusehen. Es lohnt sich auch hier, vorab mit der Gemeinde in Kontakt zu treten.
Wer sich für die Landtagswahl engagieren will, kann unter bestimmten Voraussetzungen Sonderurlaub nehmen oder von der Arbeit freigestellt werden. Das gilt vor allem dann, wenn man sich nicht selbstständig beworben hat, sondern aus Mangel an Freiwilligen berufen wurde. Das sollte rechtzeitig vor der Wahl mit dem Arbeitgeber besprochen werden.











