
Ehefrau machte sich Sorgen
Senior wird Eisbad in der Ostsee zum Verhängnis
Aktualisiert am 15.01.2026 – 13:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Es ist bereits der dritte Vorfall innerhalb weniger Tage: Schon wieder ist ein Eisbader nicht lebend zurückgekommen.
Ein Eisbader ist am Donnerstag im Landkreis Rostock ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, ging der 71-Jährige in der Ostsee vor Graal-Müritz ins Wasser.
Als er nach einer Weile nicht wie üblich zurück nach Hause gekommen war, meldete seine Frau ihn als vermisst. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers entdeckte den Mann gegen 10.40 Uhr schließlich leblos im Wasser, wie die Beamten weiter mitteilten. Reanimationsversuche seien erfolglos geblieben.
Am Montag hatte ein Fall aus Wismar in Mecklenburg-Vorpommern Aufsehen erregt: Ein 40-jähriger Mann bohrte an einem kleinen Teich ein Loch in die Eisschicht und ging ins eisige Wasser. Dabei soll er sich gefilmt haben – Einsatzkräfte konnten später die noch laufende Kamera sicherstellen. Nachdem der Mann nicht mehr aufgetaucht war, alarmierten Zeugen die Rettungskräfte. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft warnte nach dem Fall in Wismar davor, allein eisbaden zu gehen. „Man sollte wenigstens zu zweit unterwegs sein, um im Notfall reagieren zu können“, sagte ein Sprecher der DLRG der Deutschen Presse-Agentur. „Und man sollte natürlich körperlich gesund sein. Im besten Fall geht man vorher zum Arzt und klärt das ab.“ Etwa bei Herzproblemen könne es schnell kritisch werden.










