
„Kommt runter, wann ihr wollt“, sagte „Eko“ in dem Video weiter in Richtung von Hanebuth. „Es ist mir scheißegal, wer du bist. Jeder, der mir an die Wäsche will, der badet am Ende in seinem Blut.“ Wenn Hanebuths Hells Angels jeden Tag Terror haben wollten, tönte „Eko“, dann „lasst die Spiele beginnen.“
Die gegenseitigen Drohungen und die Schüsse auf das Haus von Elvedin M. riefen die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Die Behörde erwirkte einen Durchsuchungsbeschluss bei M., dabei seien „beweiserhebliche Gegenstände gefunden und sichergestellt“ worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Nach Informationen von t-online soll es sich um Waffen handeln.
„Eine Person wurde zur Durchführung von polizeilichen Maßnahmen mit zur Polizeiwache genommen“, teilten die Beamten weiter mit. Elvedin M. alias „Eko the Troublemaker“ durfte anschließend wieder gehen.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herber Reul (CDU) kommentierte die Razzia auf Anfrage von t-online: „Dem protzigen Machtgehabe machen wir ein Ende. Wer Selbstjustiz und Straßenkriege will, den holt das Spezialkommando aus dem Bett. Die Botschaft ist: Wer den Rechtsstaat herausfordert, kriegt die volle Härte von Polizei und Staatsanwaltschaft zu spüren.“










