
1.300 Kilometer quer durch Europa
13-Jähriger mit abenteuerlichem Plan schafft es bis Neapel
Aktualisiert am 15.01.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Junge aus Bruchsal fährt morgens zur Schule, kommt dort aber nie an. Die Polizei vermutet einen abenteuerlichen Plan – und findet das Kind schließlich 1.300 Kilometer weiter südlich.
Die Polizei in Baden-Württemberg kann einen Erfolg vermelden: Erik ist wieder da. Die Beamten hatten sich zuvor große Sorgen um den 13-Jährigen gemacht. Sie hatten den Verdacht, dass er eine Reise mit dem Fahrrad bis nach Süditalien plante. Per Öffentlichkeitsfahndung suchten sie nach ihm.
Am Mittwoch veröffentlichten die Behörden ein Foto von Erik: Den Beamten zufolge hatte der Junge am Dienstag gegen 7 Uhr das elterliche Zuhause in Bruchsal verlassen, um wie gewohnt zur Schule zu fahren. Doch dort kam er nie an. Die Polizei teilte weiter mit: Ermittlungen im Umfeld des 13-Jährigen hätten ergeben, dass er vermutlich beabsichtige, mit dem Fahrrad nach Sizilien zu fahren.
Nähere Angaben zu der womöglich von dem 13-Jährigen geplanten Tour machten die Beamten nicht. Familiäre Bezugspunkte auf der italienischen Mittelmeerinsel gebe es nach Kenntnis der Polizei nicht, hieß es.
Schließlich hatte die Fahndung Erfolg: Erik ist nach zwei Tagen wieder aufgetaucht – und er hat es tatsächlich bis nach Italien geschafft. Er sei mitsamt seinem Fahrrad am Bahnhof der italienischen Stadt Neapel aufgegriffen worden, sagte eine Sprecherin der Polizei Karlsruhe: rund 1.300 Kilometer südlich von Bruchsal.
Wie er nach Neapel gekommen war, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen, ebenso wenig wie zu den Motiven des Jungen. Er sei aber wohlauf.










