
Bei eisiger Kälte
Aufzug bleibt stecken: Bange Stunden für Mutter und Kind
Aktualisiert am 14.01.2026 – 07:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein kurzer Umstieg an einem S-Bahnhof wird für eine Mutter und ihr kleines Kind zur Tortur. Stundenlang müssen sie in einem Aufzug ausharren – bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
In Berlin sind eine Mutter und ihre dreijährige Tochter in einem Aufzug steckengeblieben – und mussten mehr als drei Stunden ausharren. „Bild“-Zeitung und „B.Z.“ berichteten zuerst. Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr bestätigte t-online den Einsatz, der am frühen Montagabend am S-Bahnhof Schöneweide begonnen hatte.
Aus bisher ungeklärten Gründen blieb der Aufzug plötzlich stehen und die Türen ließen sich nicht öffnen. Eine Fachfirma scheiterte zunächst mit Versuchen, die beiden Eingeschlossenen zu befreien. Schließlich wurde die Berliner Feuerwehr alarmiert.
Rund zehn Feuerwehrleute waren im Einsatz, darunter auch ein spezieller technischer Dienst. Nach rund drei Stunden gelang es den Einsatzkräften, die Tür zu öffnen und Mutter und Kind zu befreien.
Der Feuerwehrsprecher ordnete ein: „Dass Menschen in Aufzügen stecken bleiben, kommt immer mal wieder vor. Eine solche Länge ist aber ungewöhnlich, gerade bei der Witterung.“ In Berlin herrschten am Montagabend Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Feuerwehr versorgte Mutter und Kind mit Wärmedecken. Laut „Bild“ und „B.Z.“ war die Mutter zudem noch mit einer gut gefüllten Brotdose ausgestattet, sodass der unfreiwillige Aufenthalt im Aufzug erträglich gewesen sei.
Der S-Bahnhof Schöneweide liegt im Südosten der Hauptstadt und gilt als hochfrequentierter Verkehrsknotenpunkt. Neben S-Bahnen wird der Bahnhof auch von mehreren Regionalzügen angefahren.









