Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Studie zeigt, wann sie am meisten nützen

Studie zeigt, wann sie am meisten nützen

Januar 14, 2026
Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Januar 14, 2026
Das ist doch wirklich albern

Das ist doch wirklich albern

Januar 14, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war
Deutschland

Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war

Von zeit-heute.deJanuar 14, 20262 Min Gelesen
Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war
Aktie
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email
Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war

Hinrichtungen in Frankfurt

Wo heute das Bahnhofsviertel ist, war einst das Galgenfeld


Aktualisiert am 13.01.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Hinrichtung durch das Rad auf dem Galgenfeld in einer Darstellung aus dem Jahr 1741. Wo heute das Bahnhofsviertel liegt, befand sich es viele Jahrhunderte ein Hochgericht. (Quelle: Wikipedia )

Wo heute das Bahnhofsviertel pulsiert, endete früher das Leben. Das „Galgenfeld“ war Frankfurts wichtigste Hinrichtungsstätte – und gab dem Stadtteil seinen Namen.

Was kaum jemand weiß: Unter dem Pflaster der Frankfurter Taunusstraße, mitten im heutigen Bahnhofsviertel, lag einst der wohl gefürchtetste Ort der Stadt – das Hochgericht auf dem Galgenfeld an der mittelalterlichen Stadtgrenze. Hier wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Todesurteile vollstreckt, öffentlich und zur Abschreckung. Und: Der heutige Stadtteil Gallus verdankt diesem düsteren Kapitel nicht nur seinen Namen.

Bis 1799 fanden in Frankfurt Hinrichtungen öffentlich statt. Vier Orte waren dafür fest vorgesehen: das Hochgericht auf dem Galgenfeld westlich der Stadt, der nahegelegene Rabenstein an der Kreuzung Mainzer Landstraße/Zimmerweg, der Roßmarkt im Stadtzentrum sowie die Alte Brücke.

Jahrhundertelang fanden die meisten Hinrichtungen am Hochgericht statt, wo damals die alte Handelsstraße von Frankfurt nach Mainz („Mainzer Landstraße“) hinausführte. Die „Galgenwarte“ war der letzte Kontrollposten. Dahinter lagen die Gutshöfe wie Hellerhof und Gutleuthof – Namen, die heute noch in den Vierteln benutzt werden. Der eigentliche Galgen an diesem Ort bestand lange Zeit aus einem Holzgerüst auf einem gemauerten Sockel. Bis zu vier Menschen konnten hier gleichzeitig hingerichtet werden.

Die Leichen blieben oft tagelang hängen – zur Warnung, wie es hieß. Nur bei besonderen Anlässen, etwa wenn ein Kaiserbesuch anstand, wurden die Körper vorher entfernt. Die Lage war dafür durchaus brisant: Der Galgen stand in Sichtweite des Stadttors, durch das viele Reisende Frankfurt betraten – das sogenannte Galgentor.

Mit der Zeit ging der Name Galgenfeld in seiner ursprünglichen Form verloren – ersetzt durch das neutralere „Gallus“. Der neue Begriff prägte später das Gallustor, die Galluswarte und schließlich das ganze Gallusviertel, das im 19. Jahrhundert wuchs und bis heute diesen Namen trägt.

Die genaue Lage des Hochgerichts lässt sich heute nur noch erahnen. Historiker vermuten es im Bereich der heutigen Kreuzung Taunusstraße/Moselstraße. 1806 wurde der Galgen abgebaut – ausgerechnet für ein Fest: Auf Befehl des französischen Marschalls Augereau sollte auf dem Gelände ein Feuerwerk zu Ehren Napoleons stattfinden.

Aktie. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Warnstreiks im öffentlichen Dienst heute

Warnstreiks im öffentlichen Dienst heute

Techem warnt vor hohen Heizkosten nach kaltem Winter

Techem warnt vor hohen Heizkosten nach kaltem Winter

Heidschnuckenweg – Wandern im Winter

Heidschnuckenweg – Wandern im Winter

Bundesliga jetzt live im TV und Stream sehen

Bundesliga jetzt live im TV und Stream sehen

„Peinlich, wie Hannover wirkt“ – Fahrgäste sauer auf die Üstra

„Peinlich, wie Hannover wirkt“ – Fahrgäste sauer auf die Üstra

Mann durch Polizei-Schüsse lebensgefährlich verletzt

Mann durch Polizei-Schüsse lebensgefährlich verletzt

Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) würdigt Henriette Reker

Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) würdigt Henriette Reker

Warnstreik an der Uniklinik – OPs werden verschoben

Warnstreik an der Uniklinik – OPs werden verschoben

Redakteurfavoriten
Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Hamburger Theaterszene feiert 50 Jahre Bühnenjubiläum

Januar 14, 2026
Das ist doch wirklich albern

Das ist doch wirklich albern

Januar 14, 2026
Boss Clemens Fritz gesteht peinlichen Leihregel-Irrtum

Boss Clemens Fritz gesteht peinlichen Leihregel-Irrtum

Januar 14, 2026
Streit ums Quadrat – Unternehmen unterliegt vor Gericht

Streit ums Quadrat – Unternehmen unterliegt vor Gericht

Januar 14, 2026
Neueste
„The Accountant“ mit Ben Affleck: Überzeugender Action-Thriller im TV

„The Accountant“ mit Ben Affleck: Überzeugender Action-Thriller im TV

Januar 14, 2026
Video von seltenem süßem Baumkänguru-Baby

Video von seltenem süßem Baumkänguru-Baby

Januar 14, 2026
Hunde: Die Ursprünge bekannter Rassen

Hunde: Die Ursprünge bekannter Rassen

Januar 14, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.