
Vorfälle bei zwei Viertelfinalspielen
Prügelei beim Afrika-Cup: Verband leitet Untersuchungen ein
12.01.2026 – 17:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim Afrika-Cup-Spiel zwischen Nigeria und Algerien kam es zu heftigen Ausschreitungen. Der afrikanische Fußballverband reagiert und will die Vorfälle nun aufarbeiten.
Der afrikanische Fußball-Verband (CAF) hat nach Ausschreitungen bei zwei Viertelfinalpartien des Afrika-Cups eine Untersuchung eingeleitet. Besonders brisant waren die Vorfälle nach dem 2:0-Sieg Nigerias gegen Algerien, als der Schiedsrichter vor aufgebrachten Mitgliedern der algerischen Delegation geschützt und vom Feld eskortiert werden musste.
Videoaufnahmen zeigen, wie Referee Issa Sy auf dem Weg zu seiner Kabine verfolgt wurde. In der Mixed Zone kam es zudem zu Auseinandersetzungen zwischen Medienvertretern.
Der Caf verurteilte die Vorfälle in einer Mitteilung „aufs Schärfste“ und betonte: „Der CAF verurteilt jegliches unangemessenes Verhalten während der Spiele aufs Schärfste, insbesondere solches, das sich gegen das Schiedsrichterteam oder die Spielorganisatoren richtet.“
Auch Vorkommnisse beim Spiel zwischen Kamerun und Gastgeber Marokko am Freitag in Rabat werden untersucht. Was genau nach dem 2:0-Erfolg Marokkos passierte, ist bisher nicht bekannt.
Der Verband hat die Angelegenheit seinem Disziplinarausschuss übergeben. „Der CAF fordert, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, falls die identifizierten Personen eines Fehlverhaltens für schuldig befunden werden“, teilte der Verband mit.











