
Heizungs-Drama
Bewohner im Hasenbergl müssen seit Wochen frieren
12.01.2026 – 16:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit Tagen herrschen in München eisige Temperaturen. Im Hasenbergl ist es auch in einigen Wohnungen bitterkalt, fällt dort bereits seit Tagen schon die Heizung aus.
Schnee, teilweise zweistellige Minusgrade, Frostwarnungen und zuletzt noch die kälteste Nacht des Jahres: Der Winter hat München fest im Griff. Wer draußen frieren muss, ist froh, wenn er zu Hause im Warmen sein kann. Doch das ist für einige Bewohner im nördlichen Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl nicht möglich. Denn ihre Heizung funktioniert nicht – und das seit Wochen.
Wie die „tz“ berichtet, gibt es in der Linkstraße in Dutzenden Wohnungen seit geraumer Zeit fast keine Heizung mehr. Zuständig für die betroffenen Haushalte ist das Wohnungs- und Immobilienunternehmen Dawonia. Auf Anfrage der Münchner Redaktion von t-online heißt es: „Die betroffenen Wohnungen erhalten Fernwärme von den Stadtwerken München. Nachdem am Freitag ausreichend Wärmeleistung geliefert worden war, ist die Versorgungsleistung derzeit in einzelnen Wohnungen nicht ausreichend.“
Derzeit werde intensiv daran gearbeitet, alle Wohnungen dauerhaft sicher zu versorgen. „Gemeinsam mit den Stadtwerken sind wir zuversichtlich, dass alle Mieterinnen und Mieter in Kürze ausreichend Wärmelieferung erhalten.“ Sollte das im Laufe des Montages nicht sichergestellt werden können, biete Dawonia mobile Heizlüfter als Ersatzversorgung an.
Die Stadtwerke München (SWM) äußern sich wie folgt zu der Situation im Hasenbergl: „Die SWM wurden am 7. Januar gegen 14 Uhr über die aktuelle Situation informiert. Unseres Wissens nach ist lediglich der begrenzte Bereich in der Linkstraße betroffen.“ Um 17.50 Uhr sei ein Team der SWM vor Ort gewesen und habe Maßnahmen zur Behebung ergriffen. Mit diesen seien die Wärmeversorgung beim Kunden erfolgreich weiter stabilisiert worden.
„Die Kollegen haben bei ihrem Einsatz allerdings auch eine Störung der Kundenanlage festgestellt, die die hausinterne Wärmeverteilung beeinträchtigt hat“, teilen die SWM weiter mit. Man habe den Installateur bei der Fehlersuche und -behebung unterstützt, um die Wärmeversorgung der Wohnungen weiterhin sicherzustellen. „Für den Fall, dass erneut Engpässe bei der Wärmeversorgung der betroffenen Gebäude auftreten, haben die SWM den Einsatz einer mobilen Heizzentrale vorbereitet.“
Eine nochmalige Überprüfung am Montag, 12. Januar, habe ergeben, dass die Fernwärmeversorgung seitens der SWM einwandfrei funktioniere. „Schon seit Donnerstag erhält der Kunde sogar mehr Wärme aus dem Netz als vertraglich vereinbart.“ Jedoch scheint es laut den SWM nach wie vor Probleme in der Kundenanlage zu geben.











