
Gegen Wolfsburg verletzt
Bayern verkündet Ausfall von Abwehrspieler
12.01.2026 – 15:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Der FC Bayern muss vorerst auf Verteidiger Josip Stanišić verzichten. Der Verteidiger hat sich gegen Wolfsburg verletzt.
Der Start ins neue Jahr ist für den FC Bayern aus rein sportlicher Sicht optimal gelaufen: Am Sonntag sind die Münchener mit 8:1 über den VfL Wolfsburg hinweg gerollt. Es gibt aber auch einen Wermutstropfen: Josip Stanišić hat sich verletzt.
Wie der Rekordmeister am Montagnachmittag mitteilte, hat sich der deutsch-kroatische Defensivspieler eine Kapselbandverletzung zugezogen. Das habe eine Untersuchung der medizinischen Abteilung zu Wochenbeginn ergeben. Zur konkreten Ausfallzeit machten die Bayern dabei keine Angaben. Es heißt lediglich, dass der FCB „vorerst“ auf Stanišić verzichten müsse.
Gegen den VfL Wolfsburg hatte das Münchener Eigengewächs als Linksverteidiger begonnen, nach der Auswechslung von Dayot Upamecano war er in die Innenverteidigung gerückt. In dieser Rolle knickte er in der Nachspielzeit um, humpelte in der Folge vom Feld.
Der 25-Jährige hatte in seiner noch jungen Karriere bereits mit mehreren Verletzungen zu kämpfen. Zu Beginn dieser Spielzeit fiel Stanišić aufgrund einer Innenbandverletzung knapp einen Monat lang aus. In den Jahren zuvor setzten ihn vor allem Kniebeschwerden wiederholt für längere Zeit außer Gefecht. Insgesamt hat er im Laufe seiner Profikarriere bereits 112 Partien verletzungsbedingt verpasst.
Der Deutsch-Kroate ist momentan nicht der einzige Ausfall beim FC Bayern. Am Wochenende fiel Min-Jae Kim mit Oberschenkelproblemen aus, Joshua Kimmich plagten Sprunggelenksprobleme. Alphonso Davies und Sacha Boey fehlten zudem krankheitsbedingt.
Am Mittwochabend geht es für den FC Bayern in der Bundesliga mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln weiter. Trotz der Ausfälle stehen Trainer Vincent Kompany dann mehrere Optionen für die Abwehrreihe zur Verfügung. Hiroki Itō wurde zuletzt bereits wieder langsam herangeführt, darüber hinaus hat sich auch Tom Bischof als Alternative für die Position des Linksverteidigers empfohlen.










