
Mordserie an Familienmitgliedern
Bluttat in US-Kleinstadt: Sein jüngstes Opfer wurde sieben
11.01.2026 – 10:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine mutmaßliche Mordserie erschüttert eine US-Kleinstadt. Die Ermittler tappen bei einer wichtigen Frage im Dunkeln.
Bei einer mutmaßlichen Mordserie im US-Bundesstaat Mississippi sind am Freitag sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie die Ermittler mitteilten, befindet sich der vermutliche Täter bereits in Gewahrsam: ein 24-jähriger Mann. Bei den Opfern soll es sich unter anderem um seinen Vater und seinen Bruder handeln. Das jüngste Opfer war ein siebenjähriges Mädchen – die Tochter seiner Cousine.
Wie Sheriff Eddie Scott auf einer Pressekonferenz erklärte, gehen die Ermittler davon aus, dass Daricka M. zuerst seinen 67-jährigen Vater, seinen 55-jährigen Onkel und seinen 33-jährigen Bruder erschossen hat.
Mit einem mutmaßlich gestohlenen Fahrzeug soll sich M. anschließend auf den Weg zu seiner Cousine gemacht haben – hier wurde gegen 19 Uhr ein Notruf abgesetzt. Wie die Ermittler erklären, versucht der immer noch mit einer Handfeuerwaffe bewaffnete M. seine Cousine sexuell zu belästigen.
Vor Zeugen soll er die siebenjährige Tochter seiner Cousine mit einem Kopfschuss getötet haben. In einem weiteren Haus habe der 24-Jährige dann zwei weitere Männer erschossen, zu denen keine Verwandtschaftsbeziehung bestünde.
Sheriff Scott bezeichnete den Fall gegenüber US-Medien als einen der schwierigsten seiner gesamten Dienstzeit. Das Motiv des mutmaßlichen Schützen sei noch unklar. Wie der Bezirksstaatsanwalt Scott Colom US-Medien erklärte, wird in dem Fall auch die Todesstrafe erwogen.
Die Bluttaten ereigneten sich in dem gemeindefreien Gebiet Cedarbluff. Es gilt als ländlich und hat knapp mehr als 1.000 Einwohner.











