
Sorge um 88-Jährigen
Milliardär Kühne offenbar schwer erkrankt
09.01.2026 – 09:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Normalerweise meldete sich Klaus-Michael Kühne regelmäßig zum Hamburger SV. Doch zuletzt wurde es ruhig um ihn. Das hat offenbar Gründe.
Der Milliardär Klaus-Michael Kühne soll laut der „Hamburger Morgenpost“ schwer erkrankt sein. Der 88-Jährige habe eine aufwendige Operation hinter sich, die seine Beweglichkeit enorm eingeschränkt haben soll und ihm seelisch und körperlich zusetzen.
Zudem sei Kühne nicht mehr in der Lage zu reisen, was ihn „extrem frustrieren“ und darüber hinaus negativ auf seinen Zustand auswirken soll. Denn er habe das Reisen sowie viel Bewegung und Aktivität geliebt. Wie die „Hamburger Morgenpost“ aus dem Umfeld von Kühne erfahren haben will, sei seine gesundheitliche Lage als ernst einzustufen. Das Sekretariat des Unternehmers wollte keine Stellungnahme abgeben, betonte lediglich, dass es Kühne nicht gut gehe.
Im Stadion beim HSV war der zweitgrößte Aktionär des Bundesligisten schon seit November 2015 nicht mehr. Er verfolgte die Spiele des Klubs vor dem heimischen Fernseher.
Klaus-Michael Kühne ist mit 13,5 Prozent der einflussreichste Anteilseigner beim HSV. Vergangenes Jahr waren es noch 21 Prozent, doch Kühne verkaufte 7,5 Prozent an die Sparda-Bank. Zudem hält er noch bis zum Sommer 2029 die Namensrechte am Hamburger Volksparkstadion.
In der Vergangenheit unterstützte der Geldgeber den HSV immer wieder mit Darlehen in Millionenhöhe oder finanzierte direkt Neuverpflichtungen. Dennoch schreckte er auch nicht davor zurück, die Verantwortlichen für Führungsschwäche und schlechte Transfers öffentlich zu kritisieren. Er drohte bereits mehrfach, sich von seinem Engagement beim HSV zurückzuziehen.
Das „Forbes“-Magazin schätzt sein Vermögen auf 33,9 Milliarden Euro.











