
Ein Turnier nach dem anderen
Starspielerin spricht von „Wahnsinn“ im Tennis-Kalender
08.01.2026 – 08:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Die neue Saison im Tennis startet. Viele Turniere stehen an – zu viele, meint Aryna Sabalenka. Sie kündigt sogar an, einiges auslassen zu wollen.
Aryna Sabalenka hat zum Start der neuen Tennis-Saison klare Worte gefunden. Die Weltranglistenerste stellte den vollen Kalender infrage und kündigte an, trotz drohender Sanktionen nicht an allen Pflichtturnieren teilzunehmen.
„Die Saison ist definitiv wahnsinnig, und das ist nicht gut für uns alle, wie man sieht, weil sich so viele Spieler verletzen“, sagte Sabalenka beim Turnier in Brisbane. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin sprach auch von „ziemlich schweren“ Bällen, die den Körper zusätzlich belasteten.
Zwar sehen die Regularien bei den sogenannten Pflichtturnieren eine Teilnahme vor, doch die 25-Jährige will Prioritäten setzen: „Die Regeln sind ziemlich tricky mit den Pflichtturnieren, aber ich überspringe ein paar Events, um meinen Körper zu schützen, weil ich letzte Saison sehr gelitten habe.“ In dieser Saison wolle sie „ein bisschen besser managen, auch wenn sie mich bestrafen“.
Sabalenka kritisierte zudem die Verbände scharf. Diese würden „nur ihre eigenen Interessen“ verfolgen. „Aber sie konzentrieren sich nicht darauf, uns alle zu schützen.“
Auch Carlos Alcaraz hatte zuletzt die hohe Belastung im Tennis angesprochen. Der Weltranglistenerste der Herren nimmt trotzdem an Showkämpfen wie dem Duell gegen Jannik Sinner in Südkorea teil – nur wenige Tage vor dem Start der Australian Open.










