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Home » DWD warnt vor Sturmböen und Schnee
Deutschland

DWD warnt vor Sturmböen und Schnee

Von zeit-heute.deJanuar 3, 20262 Min Gelesen
DWD warnt vor Sturmböen und Schnee
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DWD warnt vor Sturmböen und Schnee

Wintereinbruch im Norden

Sturmböen und bis zu 15 Zentimeter Schnee erwartet

Aktualisiert am 03.01.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Rettungswagen im Schnee (Symbolbild): In Hamburg werden winterliche Verhältnisse erwartet. (Quelle: Patrick Franck)

Eine kalte Luftmasse bringt Schleswig-Holstein und Hamburg Schneefall und Frost. Wie es in den nächsten Tagen werden soll.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor winterlichen Verhältnissen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Am Rande eines kräftigen Tiefs über der Ostsee wird mit einer nordwestlichen bis westlichen Strömung eine kalte Luftmasse in die Region geführt, wie der DWD mitteilte.

Im Großraum Hamburg und entlang der Elbe bestehe am Samstag die Gefahr von markantem Schneefall mit bis zu 15 Zentimetern binnen 12 Stunden. Lokal seien sogar Mengen über 10 Zentimeter in weniger als 6 Stunden möglich, was Unwetterpotenzial berge. An der Nordsee sowie im Südwesten Schleswig-Holsteins würden zeitweise Schneeschauer durchziehen, dabei sei mit Glätte und stellenweise Neuschneemengen bis zu 3 Zentimetern zu rechnen.

In Hamburg ist der Winterdienst bereits seit der Nacht im Einsatz. 728 Kräfte und etwa 360 Fahrzeuge sind nach Angaben vom Samstagmorgen unterwegs, um zu streuen und zu räumen. Weitere Unterstützung soll dazukommen: „Wir stocken gerade noch auf“, sagte der Sprecher der Stadtreinigung, Kay Goetze, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir gucken, dass wir Kollegen aus der Müllabfuhr hinzuziehen können.“

Ab den Abendstunden müsse an der Nordsee sowie im Südwesten Schleswig-Holsteins und in Hamburg mit Windböen und stürmischen Böen gerechnet werden. Vor allem an der Nordsee könnten zeitweise auch Sturmböen um 80 km/h aus nördlichen Richtungen auftreten. Vereinzelt bestehe die Gefahr von schweren Sturmböen um 90 km/h.

Bis zum Abend seien von der Nordsee her einzelne starke Gewitter mit stürmischen Böen um 70 km/h und Graupel möglich. In den Abendstunden würden sich die Schneeschauer vorübergehend intensivieren, dann sei im gesamten Bereich stellenweise mit Neuschneemengen bis 5 Zentimeter zu rechnen.

Die Temperaturen bleiben laut DWD niedrig. Mit Ausnahme der Nordseeinseln herrsche heute tagsüber verbreitet leichter Dauerfrost bis -2 Grad. In der Nacht zum Sonntag sinke das Thermometer im Binnenland auf etwa -7 Grad, an den Küsten auf bis zu -4 Grad.

Für die kommenden Tage prognostiziert der Wetterdienst weiter winterliche Bedingungen mit weiteren Schneeschauern und Glättegefahr bei Temperaturen überwiegend im Frostbereich.

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