
Einschränkungen auf Marschbahnstrecke
Deutsche Bahn kündigt massive Bauarbeiten für 2026 an
02.01.2026 – 06:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Deutsche Bahn plant umfangreiche Modernisierungsarbeiten auf der Strecke zwischen Hamburg und Westerland. Passagiere müssen sich auf monatelange Zugausfälle und geänderte Fahrpläne einstellen.
Die Deutsche Bahn hat für 2026 weitreichende Baumaßnahmen auf der Marschbahnstrecke zwischen Hamburg und Westerland angekündigt. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Infrastruktur modernisiert werden, um den Zustand von Gleisen, Weichen und Anlagen zu verbessern.
Besonders im Januar 2026 müssen Reisende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Nach Angaben der Bahn fallen in der Nacht auf den 6. Januar die Regionalzüge zwischen Keitum und Westerland (Sylt) aus. Vom 6. bis 12. Januar seien in den Abend- und Nachtstunden weitere Ausfälle einzelner Zugfahrten in unterschiedlichen Abschnitten von und nach Sylt geplant.
Die umfangreichsten Einschränkungen erwarten Pendler und Urlauber vom 24. bis 26. Januar. An diesen Tagen komme es zu Ausfällen in mehreren Streckenabschnitten, unter anderem zwischen Husum und Niebüll sowie zwischen Heide und Niebüll.
Im ersten Quartal 2026 soll in Niebüll der erste Bauabschnitt für das Elektronische Stellwerk in Betrieb gehen. Diese Maßnahme sei notwendig, da die bestehende Stellwerkstechnik an der Westküste Schleswig-Holsteins größtenteils noch aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stamme. „Der Verschleiß und fehlende Ersatzteile machen sie störanfällig“, teilte die Deutsche Bahn mit.
Weitere umfangreiche Arbeiten plant die Bahn für den Herbst 2026. Vom 21. Oktober bis zum 16. November sollen auf der Marschbahnstrecke Gleis- und Weichenerneuerungen stattfinden. Welche konkreten Auswirkungen diese Baumaßnahmen auf den Zugverkehr haben werden, teilte die DB zunächst nicht mit.











