
Wirkung von Wärme
Baden bei Arthrose – ratsam oder riskant?
27.11.2025 – 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Baden kann eine wohltuende Wirkung haben, gerade bei Schmerzen. Ob und wann Wärme auch bei Arthrose zu empfehlen ist, erfahren Sie hier.
Arthrose ist eine verbreitete Gelenkerkrankung, die sich meist im mittleren oder höheren Lebensalter entwickelt und äußerst belastende Beschwerden hervorrufen kann. Typisch sind insbesondere Schmerzen, Steifigkeit und eventuell Schwellungen in den betroffenen Gelenken.
Um die Symptome zu lindern und die Gelenke vor einer weiteren Schädigung zu bewahren und beweglich zu bleiben, ist eine frühzeitige ärztliche Behandlung entscheidend. Die Betroffenen können aber auch selbst einiges für ihre Gelenke tun. Wärmeanwendungen wie Baden oder Saunieren sind dabei allenfalls als ergänzende Maßnahme sinnvoll – und auch nur, wenn die Gelenke nicht entzündet sind.
Ob und inwieweit Wärme bei Arthrose zuträglich sein kann, ist noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Die wenigen Studien, die bislang durchgeführt wurden, liefern uneinheitliche Ergebnisse. Sicher beurteilen lässt sich die Wirksamkeit daher nicht.
Bekannt ist aber, dass Wärme verschiedene Effekte auf das Gewebe hat, die bei Arthrose förderlich sein könnten: Sie entspannt die Muskulatur, verbessert die Durchblutung im betroffenen Bereich, kann die Beweglichkeit etwas steigern und möglicherweise das Schmerzempfinden senken.
Insofern könnte es den Gelenken durchaus guttun, hin und wieder Wärme ausgesetzt zu werden – sei es beim Baden, in der Sauna oder mit warmen Kompressen. Ob Wärmeanwendungen im Einzelfall tatsächlich ratsam und frei von Risiken sind, kann aber nur eine Ärztin oder ein Arzt einschätzen. Das hängt von verschiedenen individuellen Voraussetzungen ab.
Wer an Arthrose erkrankt, benötigt eine Behandlung, die sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammensetzt. Dazu gehören:
Wenngleich die Erkrankung nicht heilbar ist, kann eine gezielte und konsequente Behandlung ihren Verlauf günstig beeinflussen. Wenn die Maßnahmen wirken, lässt sich ein chirurgischer Eingriff (also ein operativer Gelenkersatz) in der Regel verhindern. Dieser kommt nur dann infrage, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und nicht ausreichend helfen.











