
Hass-Attacke in Neukölln
Frauen fliehen vor queerfeindlicher Gruppe
27.11.2025 – 02:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Frauen werden in Neukölln aus einer Gruppe heraus transphob beleidigt. Als sie fliehen wollen, eskaliert die Situation weiter.
In der Nacht zu Mittwoch sind zwei Frauen in Berlin-Neukölln Opfer eines mutmaßlich queerfeindlichen Übergriffs geworden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall kurz vor 23 Uhr auf der Falkstraße.
Die 26- und 30-jährige Frau stiegen demnach aus einem Fahrzeug, in dem sich zwei weitere Männer befanden. Dabei soll eine Gruppe unbekannter junger Männer die beiden Frauen mit transphoben Worten beleidigt haben.
Die Frauen entfernten sich laut Polizei zügig, um der Konfliktsituation zu entkommen. Daraufhin sollen die Unbekannten auf das Fahrzeug zugelaufen sein und versucht haben, die Türen zu öffnen. Der 24-jährige Beifahrer hatte diese jedoch zuvor verriegelt.
Anschließend bildete die Gruppe den Angaben zufolge eine Blockade vor dem Wagen, um den 30-jährigen Fahrer und seinen Beifahrer am Wegfahren zu hindern. Erst als sich die alarmierten Polizeikräfte näherten, flohen die Täter.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung mit queerfeindlichem Hintergrund hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt zudem wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr.









