
Überraschender Anblick
Podolskis allererster Dönerladen plötzlich verschlossen
26.11.2025 – 17:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Keine Podolski-Döner mehr am Kölner Chlodwigplatz? Was hinter den aktuell geschlossenen Türen der ersten Dönerfiliale der FC-Legende gerade passiert.
Normalerweise findet sich vor der Mangal-Döner-Filiale am Chlodwigplatz, die zum Gastro-Imperium von FC-Legende Lukas Podolski gehört, meist eine kleine Schlange von Wartenden. Die Döner aus Podolskis Kooperation mit der Mangal-Kette erfreuen sich seit sieben Jahren reger Beliebtheit. Seit wenigen Tagen ist das anders: Das Geschäft an der Bonner Straße ist verschlossen, die Glasscheiben abgeklebt.
Musste die allererste Filiale, die Podolski am 6. Januar 2018 unter großem Medienecho und einem riesigen Ansturm von Fans eröffnet hatte, etwa aufgegeben? Eine Schließung der Filiale wurde in den Sozialen Medien, wo tausende Fans die Marke abonniert haben, nicht angekündigt.
Und auch eine Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online blieb zunächst unbeantwortet, jedoch erfuhr ein Reporter vor Ort, dass der Laden derzeit grundlegend renoviert wird. Voraussichtlich in der neuen Woche soll das Geschäft an der Bonner Straße wieder eröffnet werden. Wann genau ist jedoch noch offen.
Darauf deutet inzwischen auch ein Plakat hin, das an die Scheibe der Filiale geklebt wurde: „Neuer Look, gleicher Genuss“, verspricht die Franchise-Kette darauf ihren Fans – und fügt hinzu: „und mehr Sitzplätze“. Die waren in Podolskis Döner-Bude stets rar gesät, nicht mehr als eine handvoll Sitzplätze gab es dort.
Die meisten Gäste nahmen sich ihren Döner deshalb meistens mit. Womöglich ein Standortnachteil: Denn bei den ebenfalls populären Dönerbuden „Nimet“, „My Közet“ und dem „Lalem“ an Bonner Straße und Chlodwigplatz gibt es stets reichlich Sitzplätze.
Als Podolski 2018 seine Dönerbude an der Bonner Straße eröffnet hatte, hatte man dort etwas nervös auf die Konkurrenz geblickt. Dass es die drei Läden noch heute gibt, deutet darauf hin, dass ihnen die prominente Konkurrenz nicht allzu sehr geschadet hat.
Womöglich ist ein Ausbau der Sitzplätze den Machern hinter der Döner-Kette bei ihren Filialen derzeit besonders wichtig. So wurde am Mittwoch in der Ankündigung einer Filialeröffnung im Stadtteil Ehrenfeld explizit erwähnt, dass man „Sitzplätze für alle“ habe.
Auch die Filiale am Chlodwigplatz fiel dabei durch Kontrollen der Kölner Lebensmittelkontrolleure.









